Pressemitteilung vom 14.02.2026 
Rheinland-Pfalz: Bevölkerung fordert stärkeren Fokus auf Wirtschaftspolitik
In Rheinland-Pfalz steht eine wichtige Wahl bevor, und die Erwartungen der Bürger an die künftige Landesregierung sind hoch. Eine aktuelle Umfrage zeigt deutlich, dass die Wirtschaftspolitik dabei im Vordergrund stehen soll.
Mainz. Ein klarer Auftrag für die zukünftige Landesregierung in Rheinland-Pfalz: Laut einer Insa-Umfrage im Auftrag des Verbands der Familienunternehmer wünschen sich 80 Prozent der Bürger, dass das nächste Regierungsbündnis der Wirtschaft hohe Priorität einräumt. Zudem sehen 70 Prozent der Befragten die Landespolitik in zentraler Verantwortung für die wirtschaftliche Stärke und Stabilität des Bundeslandes.
Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten fünf Jahre wird von rund 51 Prozent der Befragten negativ beurteilt. Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik der amtierenden Ampelregierung äußerten 53 Prozent. Arbeitsplatzängste beschäftigen viele Menschen: 35 Prozent der Rheinland-Pfälzer berichten von Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz oder im direkten Umfeld.
Drei zentrale Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurden identifiziert: hohe Energiekosten (49 Prozent), Bürokratie und langsame Genehmigungen (48 Prozent) sowie die Steuer- und Abgabenlast (41 Prozent). Für die Umfrage wurden 1.000 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren online befragt.
"Wenn Menschen Angst um ihren Job haben, ist das ein Warnsignal für den Standort", mahnte Kai Rinklake, Landesvorsitzender des Verbands der Familienunternehmer in Rheinland-Pfalz. "Wir müssen die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz entfesseln, indem wir die politischen Blockaden überwinden." Unternehmen benötigen bessere Bedingungen für Investitionen, Innovationen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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