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Nachricht vom 17.02.2026    

Karnevalsumzug am Veilchendienstag in Montabaur - trotz Regens von Erfolg gekrönt

Von Wolfgang Rabsch

Regenschauer waren in Montabaur zu vermelden, die jedoch in längeren Pausen ihre Tätigkeit auch einstellten. Den Besuchern des Umzugs in Montabaur muss höchster Respekt gezollt werden, denn sie ließen sich ihre positive Einstellung nicht vermiesen.

Foto: Wolfgang Rabsch

Montabaur. Dem Grunde nach wusste jeder, der sich am Wegesrand aufstellte, was ihn erwartete. Entsprechend waren die Zugteilnehmer und die Besucher kleidungstechnisch gewappnet. Es dominierten Regencapes und Regenschirme. Man kann es bei der Größe des Umzugs schlecht schätzen, aber sicherlich werden es mehrere tausend Besucher gewesen sein, die den Umzug besuchten.

Viele Zugteilnehmer
Wie immer, können an dieser Stelle nicht alle Zugteilnehmer erwähnt werden, da dafür der Platz nicht ausreichen würde. Darum hier einige nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Zugteilnehmer: GK-Heiterkeit Montabaur, die auch Veranstalter des Umzugs war; Bewohner des Caritas Hauses Quendelberg Montabaur; Wilde Wirzenborner; Fidele Hühner Niederelbert; ECV Tanzratten; Blasorchester Daubach; Blau-Gold Ransbach-Baumbach; Schloßgarde Montabaur; Wirzenborner Piraten; Drachenwächter und das Dreigestirn aus Ransbach-Baumbach.

Die Zugteilnehmer bezogen Aufstellung in der Bahnhofstraße. Weiter führte der Weg durch die Wallstraße zur Wilhelm-Mangels-Straße, dann die Kolpingstraße bis zur Stadthalle, anschließend links in die Kirchstraße bis zum Großen Markt. Dort war Endstation vor dem Historischen Rathaus.

Kamelle flogen ohne Ende
Der Karnevalsumzug in Montabaur gestaltete sich erneut wie ein Familienfest, da unzählige Eltern, oder Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern am Rand standen und den Kleinen tatkräftig dabei halfen, die mitgebrachten Tüten und Beutel zu füllen. Dazu gab es reichlich Gelegenheit, denn von den Motivwagen und Fußgruppen wurde ununterbrochen Süßkram und Spielzeug für die Kinder, sowie kleine Schnäpse und manchmal Bier an die Erwachsenen verteilt. Da alle auf ihre Kosten kamen, wunderte es nicht, dass trotz des bescheidenen Wetters, durchgehend gute Stimmung herrschte. Dazu trugen auch die mitmarschierenden Kapellen bei (Montabatida: Blasorchester Daubach, Musikverein Heiligenroth), die mit aktuellen Malle-Hits und traditionellen Karnevalsliedern zum Mitsingen animierten. Bewundernswert, wie die Musikanten, die mit oben offenen Instrumenten, etwa der Tuba, im strömenden Regen ihren Part spielten.
Wie heißt es so schön im Westerwald: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Dazu passt auch das Motto des Veranstalters, der GK-Heiterkeit Montabaur, für den Umzug, das wie folgt lautet: „Jedes Johr em Winter, wenn et widder schneit, kütt dr Fastelovend un mir sin all bereit.“

After-Zug-Party mit den “Sudhaus Boys“

Vor dem Historischen Rathaus wurden die Zugteilnehmer von Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher begrüßt, die sich sichtlich zufrieden über den Verlauf des Umzugs äußerte und Zugteilnehmer und Besucher aufforderte, vor dem Rathaus weiter zu verweilen. Sie sollten aber nicht nur herumstehen, sondern zusammen mit den “Sudhaus Boys“ eine zünftige After-Zug-Party feiern.


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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