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Nachricht vom 22.06.2012    

Sprachförderarbeit auf höchstem Niveau

Gemeinsam mit seinem B-Kandidaten, dem Vorsitzenden des neuen CDU-Gemeindeverbandes Altenkirchen, Torsten Löhr, besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders die KiTa St. Jakobus in Altenkirchen. Die katholische Einrichtung setzt schon bei Kleinkindern auf eine gezielte und frühe Sprachförderung.

CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders und dessen B-Kandidat Torsten Löhr waren beeindruckt von der Sprachförderarbeit der KiTa St. Jakobus in Altenkirchen. Hinter den Kindern von links: Jessica Limbach, Simone Dahm, Dr. Peter Enders, Torsten Löhr, Brigitte Müller und Pfarrer Bruno Nebel. (Foto: Reinhard Vanderfuhr)

Altenkirchen. „Die katholische KiTa St. Jakobus leistet eine ganz hervorragende Sprachförderarbeit auf höchstem Niveau“, lobte CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders bei einem Informationsbesuch der KiTa in der Kreisstadt. In Begleitung des Landtagsabgeordneten befand sich dessen B-Kandidat, der Vorsitzende des neuen CDU-Gemeindeverbandes Altenkirchen, Torsten Löhr.

„Wir setzen ganz klar auf eine frühe Sprachförderung, schon bei den Kleinkindern. Dabei möchten wir einmal mehr auch die Eltern als selbstständige Partner mit ins Boot nehmen und so positive Anregungen für deren zu Hause geben“, erklärte KiTa-Leiterin Brigitte Müller mit dem Hinweis, dass 66 Prozent der von der KiTa St. Jakobus betreuten Kinder einen Migrationshintergrund haben. In der KiTa vertreten die Kinder gut zehn Nationen.

„Schwerpunkte unseres Bildungsauftrages sind Religionspädagogik, denn wir sind eine katholische Einrichtung und das leben wir auch hier, ferner Bewegung und gesunde Ernährung. Gerade bei den Kleinkindern setzen wir auf die Emmi Pikler-Pädagogik“, äußerten unisono U3- und Frühe Chancen-Fachkraft Jessica Limbach sowie Integrationskraft Simone Dahm, mit dem Hinweis, dass die Mitarbeiterinnen als Team agieren und reagieren.

Die auf der in Wien geborenen und in Budapest verstorbenen Kinderärztin beruhende Pädagogik umfasst vier Prinzipien: Respekt vor der Eigeninitiative des Kindes und Unterstützung seiner selbstständigen Tätigkeit, Unterstützung
einer stabilen persönlichen Beziehung des Kindes zu relativ wenigen, aber vertrauten Bezugspersonen, Bestreben, dass sich jedes Kind angenommen und anerkannt fühlt sowie Förderung des optimalen körperlichen Wohlbefindens und der Gesundheit des Kindes.



Pfarrer Bruno Nebel betonte nochmals die Wichtigkeit neben den Kindern auch deren Eltern zu erreichen. „Wir möchten das auch dadurch, indem wir versuchen die Kinder in Sprache zu duschen“, umschrieb lyrisch Brigitte Müller und fügte hinzu: „Wir sehen Lesebedarf, möchten die Kinder mit Büchern vertraut machen und gehen deshalb auch regelmäßig mit unseren Schützlingen in Büchereien, schließlich sollen die Kinder lernen mit allen Sinnen zu lesen und zu reden.“

„Dazu wollen wir vorhandenes Potential nutzen und ausbauen“, ergänzte Simone Dahm. Der CDU-Landtagsabgeordnete zeigte sich erfreut über das Engagement und konnte sich von den Erfolgen bei den Kindern vor Ort überzeugen. „Da zeigt und bestätigt sich einmal mehr die Qualität durch die engagierte und gute kirchliche Einrichtung“, resümierte Dr. Peter Enders.


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