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Nachricht vom 19.02.2026    

Tollwutgefahr in Rheinland-Pfalz: Ministerin rät zur Impfung von Haustieren

Nach einem besorgniserregenden Tollwutfall im Rhein-Pfalz-Kreis hat Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) Tierbesitzern dringend empfohlen, ihre Hunde und Katzen impfen zu lassen. Dies sei ein wichtiger Schutz gegen die lebensgefährliche Krankheit.

Tollwut Impfung Hunde. Foto: Nicolas Armer/dpa

Mainz. Nach dem Tod eines an Tollwut erkrankten Welpen im Rhein-Pfalz-Kreis fordert Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) Tierhalter auf, ihre Haustiere gegen Tollwut impfen zu lassen. "Das senkt das Risiko, dass ein Biss oder Kratzer lebensbedrohlich wird. Auf diese Weise können Ansteckungen verhindert, Tiere und Menschen geschützt werden", erklärte sie. Obwohl Deutschland seit 2008 als frei von klassischer Tollwut gilt, bleibt die Krankheit weltweit verbreitet.

Für die Einreise von Hunden und Katzen aus anderen Ländern gelten strenge Vorschriften, um eine Einschleppung der Tollwut zu verhindern. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz, nachdem ein tollwütiger Hund aus Russland importiert wurde.



Das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz berichtet von zehn Fällen zwischen Januar 2021 und Februar 2026, in denen illegaler Welpenhandel oder gefälschte Impfpässe eine Rolle spielten. "Bei den zehn Anzeigen handelt es sich ausschließlich um Hundewelpen", so das LKA in Mainz. Diese Welpen wurden mutmaßlich aus Rumänien, Serbien, Russland und Polen illegal eingeführt.

Die Symptome der Tollwut bei Haustieren können laut Ministerium Wesensveränderungen wie Aggressivität, Schreckhaftigkeit, Nervosität, Schluckbeschwerden, Angst vor Wasser, Krämpfe und Lähmungen umfassen. (dpa/bearbeitet durch Red)


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