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Pressemitteilung vom 21.02.2026    

Stabile Ausbildungszahlen im Handwerk: Mehr Migranten im Kammerbezirk Koblenz

Die jüngste Jahresstatistik der Handwerkskammer Koblenz für 2025 zeigt eine stabile Entwicklung bei den Ausbildungszahlen in der Region. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg von Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Kfz-Mechatroniker Sören Drilling nahm erfolgreich im vergangenen Jahr an den Wettbewerben der Deutschen Meisterschaft im Handwerk teil. (Foto: Photo-Herzmann)

Koblenz. Die Handwerkskammer Koblenz hat die Ausbildungszahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Zum Stichtag am 31. Dezember 2025 waren 7.333 Auszubildende in 3.477 Betrieben im Kammerbezirk registriert - zwei mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der neu eingetragenen Lehrverträge sank leicht um 20 auf insgesamt 2.821. HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich betont: "Dieses konstante Niveau ist ein wichtiges Zeichen für die Stärke und Zukunftsfähigkeit der Handwerksbetriebe im nördlichen Rheinland-Pfalz."

Der Anteil an Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg deutlich von 846 auf 1.048, was nun einem Anteil von 14 Prozent entspricht. Hellrich hebt hervor: "Das Handwerk hält aussichtsreiche Berufsperspektiven für Fachkräfte aller Nationalitäten bereit." Auch bei den Meisterabsolventen zeigt sich diese Tendenz, denn die letzte große Meisterfeier verzeichnete Teilnehmer aus 26 verschiedenen Herkunftsländern.



Beliebteste Ausbildungsberufe
An der Spitze der beliebtesten Ausbildungsberufe steht weiterhin der Kfz-Mechatroniker mit 520 neuen Verträgen, gefolgt vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie dem Elektroniker. Der Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk zeigte einen Zuwachs von 25 Prozent. Weitere gefragte Berufe sind der Tischler, Dachdecker, Friseur, Maler und Lackierer sowie Metallbauer. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den Maurern, deren Zahl um 39 Prozent zulegte und sie in die Top Ten katapultierte.

Tendenzen
In den Landkreisen des Kammerbezirks zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen. Altenkirchen verzeichnete einen leichten Rückgang von vier neuen Ausbildungsverhältnissen, während Neuwied einen deutlicheren Rückgang von 49 verzeichnete. Im Westerwaldkreis hingegen blieb die Zahl nahezu unverändert. (PM/Red)


Mehr dazu:   Handwerk   Wirtschaft  
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