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Nachricht vom 27.02.2026    

Coburger Fuchsschafe: Rückkehr einer bedrohten Rasse in den Zoo Neuwied

Der Zoo Neuwied hat neue Bewohner: Fünf weibliche Coburger Fuchsschafe sind eingezogen. Diese seltene Haustierrasse ist ein wichtiger Teil des Artenschutzprogramms des Zoos.

Fotos: Hannah Reusch

Neuwied. Der Zoo Neuwied begrüßt fünf weibliche Coburger Fuchsschafe auf der ehemaligen Anlage der Hirschziegenantilopen. Die Tiere stammen aus dem Tiergarten Kleve und erweitern den Bestand des größten Zoos in Rheinland-Pfalz.

Mit diesem Zuwachs setzt der Zoo Neuwied ein Zeichen für den Erhalt alter und gefährdeter Nutztierrassen. Im 19. Jahrhundert besiedelte die robuste Landschafrasse weite Teile der europäischen Mittelgebirge und war wegen ihrer Anpassungsfähigkeit geschätzt. Vor dem Zweiten Weltkrieg geriet das Coburger Fuchsschaf jedoch fast in Vergessenheit. Heute steht es auf der Vorwarnstufe der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH).

"Die fünf Schafe haben sich bereits gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt und erkunden neugierig ihre Anlage", berichtet Kurator Florian Bonenkamp. "Besonders auffällig ist die Wolle der Tiere: Lämmer kommen mit einem rotbraunen Vlies zur Welt, das sich im Alter von sechs bis zwölf Monaten deutlich aufhellt. Im späteren beigefarbenen Fell - auch als "Goldenes Vlies" bezeichnet - befinden sich mehr oder weniger dunkle Fasern. Dieses natürliche Farbspiel sorgt bei der Verarbeitung der Wolle für besonders lebendige und interessante Nuancen", erklärt der Kurator weiter.



Durch die Aufnahme der Coburger Fuchsschafe unterstreicht der Zoo Neuwied seinen Bildungs- und Artenschutzauftrag und lädt Besucher dazu ein, eine fast vergessene Schafrasse neu zu entdecken. Red


Mehr dazu:   Zoo Neuwied  
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