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Nachricht vom 27.02.2026    

Ladenlokal der ehemaligen Bäckerei Schumacher verschwindet aus Altenkirchens Stadtbild

Die Häuserzeile in der Altenkirchener Wilhelmstraße zwischen dem Bahnübergang der Strecke zwischen Altenkirchen und Windeck-Au und dem Abzweig des Bleichweges wird sich ein wenig verändern. Der Abriss des Hauses, in dem die Bäckerei Schumacher residierte, dient dazu, einen Teil der Basis für die Umgestaltung der Quengelbach-Aue zu schaffen.

Das einstige Ladenlokal der Bäckerei Schumacher wird abgerissen. (Foto: vh)

Altenkirchen. Schon geraume Zeit steht das Ladenlokal in der Wilhelmstraße 53 in Altenkirchen leer. Eine Ausstellung von Kunstwerken in den Schaufenstern lässt die Front nicht ganz so dröge daherkommen. Nun geht es dem Gebäude, das die Stadt vor geraumer Zeit gekauft hat, an den Kragen. Es wird abgerissen, um Platz zu schaffen für einen Teil der Umgestaltung der Quengelbach-Aue, die im Weyerdamm (Nähe Eingang Parc de Tarbes) beginnt und sich bis wenige Hundert Meter vor die Mündung des kleinen Baches in die Wied erstrecken soll. Erste Planungen liegen bereits vor, um dem Bereich mehr Aufenthaltsqualität am Wasser zu verleihen. Einstimmig vergab der Hauptausschuss der Stadt in seiner jüngsten Zusammenkunft am Donnerstagabend (26. Februar) den Auftrag für den finalen K.o. des Objekts an die Firma Metzler GmbH (Kroppach), die mit rund 50.290 Euro das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hatte. Die Kostenschätzung hatte bei 48.945 Euro gelegen.

Zwei Parkbänke werden gekauft
Zwei neue Parkbänke, so die einstimmige Meinung des Gremiums, erhält der katholische Friedhof an der Hochstraße, der nicht mehr belegt wird. Der aktuelle Preis für ein Duo des Modells „Messina mit Rückenlehne“ von Ziegler Metall beläuft sich auf circa 1316 Euro. Vor jeder Sitzgelegenheit soll ein kleines Areal von zwei Quadratmetern entstehen und mit Platten befestigt werden. Die Arbeiten sollen Mitarbeiter des Bauhofs der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld übernehmen und sind mit Kosten zwischen 1000 und 1200 Euro veranschlagt. Zudem ist die einzige Parkbank auf Grund und Boden der Ruhestätte marode. Neue Bohlen sind dringend erforderlich. Das Aufbereiten der Bank soll durch die Gruppe „Spaß am Werken“ der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei!“ erfolgen. Nach der Instandsetzung soll sie am Rundweg hinter dem neuen Hallenbad der Verbandsgemeinde aufgestellt werden. Die Materialkosten werden auf etwa 250 bis 300 Euro geschätzt.



Erster Entwurf für neues Gewerbegebiet
Auf der Suche nach weiteren Gewerbeflächen ist die Stadt Altenkirchen fündig geworden. In der Nähe der Kölner Straße (Sitz der Straßenmeisterei) in Richtung Driescheider Weg und DHL-Verteilzentrum (hinter Altenkirchener Autozentrale Sturm) bietet sich derzeit die einzig mögliche Fläche („Aufm Acker“) in der Größe von sieben Hektar für die Ansiedelung von Betrieben an. „Der Bedarf ist da“, erklärte Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz, „Anfragen liegen vor.“ Gesucht würden in erster Linie Areale zwischen 5000 und 10.000 Quadratmetern. Ein erster grober Entwurf wurde dem Umwelt- und Bauausschuss bereits vorgestellt, dessen Mitglieder die Überlegungen nach der Darstellung von Lindenpütz positiv aufnahmen. Um Baurecht zu schaffen, ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Derzeit erfolgt die Angebotseinholung. Im wirksamen Flächennutzungsplan der ehemaligen Verbandsgemeinde Altenkirchen ist diese Fläche als gewerbliche Baufläche dargestellt.

Mehr Licht am Parkplatz
Es werde mehr Licht: Mit vier Straßenlampen soll der neue Parkplatz am Beginn des Festplatzes im Weyerdamm besser ausgeleuchtet, das Quartett an den äußeren Parkbuchten aufgestellt werden. Ein Angebot der EAM Netz GmbH (Wissen) beläuft sich auf 7735 Euro, dem die Zusammenkunft ohne Widerspruch ihren Segen erteilte. (vh)


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