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Pressemitteilung vom 04.03.2026    

Transformationsprojekt in Herdorf: Neuer arbeit e.V. unterstützt Unternehmen im Wandel

Im Herdorfer Rathaus trafen sich Vertreter des neue arbeit e.V. Altenkirchen mit Stadtbürgermeister Uwe Geisinger, um über ein zentrales Transformationsprojekt zu sprechen. Ziel ist es, die Region bei den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu unterstützen.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Herdorf. Mitte Februar besuchten Kim Prieur und Danilo Schmidt vom neue arbeit e.V. Altenkirchen das Rathaus in Herdorf. Bei ihrem Besuch stellten sie das Projekt "Transformationsbegleitung" vor, das insbesondere für die Beschäftigten in den Unternehmen im Hellertal und in der Region Herdorf von Bedeutung ist. Stadtbürgermeister Uwe Geisinger betonte die Wichtigkeit dieses Austauschs, da viele lokale Betriebe derzeit einen aktiven Anpassungsprozess durchlaufen. Dies sei auf strukturelle Veränderungen in der Industrie, steigende Energieanforderungen, Digitalisierung und den zunehmenden Fachkräftebedarf zurückzuführen.

"Unsere Unternehmen stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Stadt im engen Kontakt bleiben und Partner wie den neue arbeit e.V. an unserer Seite haben", erklärte Geisinger. Der regelmäßige Dialog mit der lokalen Wirtschaft sei für ihn ein zentraler Bestandteil der Standortentwicklung.

Kim Prieur und Danilo Schmidt erläuterten, wie das Projekt Transformationsbegleitung Betriebe und deren Beschäftigte in Veränderungsphasen unterstützt. Ziel sei es, Menschen und Unternehmen fit für die Zukunft zu machen - durch Beratung, Qualifizierung und die Entwicklung neuer Strategien im Umgang mit Wandel und Modernisierung. "Gerade in einer industriell geprägten Region wie Herdorf ist es entscheidend, Transformationsprozesse frühzeitig zu begleiten", sagte Schmidt. "Viele Unternehmen sind bereit, neue Wege zu gehen - und wir möchten ihnen dabei praxisnah zur Seite stehen."




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Der Austausch verlief offen und konstruktiv. Beide Seiten vereinbarten, die Zusammenarbeit zu vertiefen und mögliche gemeinsame Schritte in den kommenden Monaten weiter auszuarbeiten.

Die Transformationsbegleitung richtet sich in erster Linie an Beschäftigte. Sie informiert über Qualifizierungs-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, berät individuell zu beruflichen Entwicklungspfaden und zeigt auf, welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten bestehen. Damit eröffnet das Projekt Chancen, Beschäftigte zu stärken, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten und - wo möglich - eine Anerkennung als Fachkraft zu erreichen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen, da sie ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln und dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.

Das Projekt Transformationsbegleitung Altenkirchen wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert. Zudem arbeitet der neue arbeit e.V. eng und kooperativ mit der Transformationsagentur Rheinland-Pfalz zusammen, die den Prozess fachlich begleitet. (PM/Red)


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