VG-Werke treiben in mehreren Gemeinden Erneuerung von Wasserleitungen voran
Die Lebensdauer von Wasserleitungen ist nicht auf ewig ausgelegt. Deshalb arbeiten die Werke der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld Erneuerungen der einzelnen Stränge innerhalb ihres Netzes nach einem festgelegten Plan ab. Die nächsten Maßnahmen sind in der Vorbereitung, für die der Werkausschuss jeweils grünes Licht gab.
Altenkirchen. Es bedarf schon einer genauen Planung, um die knapp 36.000 Einwohner der Verbandsgemeinde (VG) Altenkirchen-Flammersfeld mit Trinkwasser (das meiste liefert der Aggerverband mit Sitz in Gummersbach) zu versorgen. Die Werke der VG fungieren als Lieferant und betreiben ein Leitungsnetz mit einer Länge von rund 380 Kilometern. Dazu kommen 14 Hochbehälter. Rund 1,7 Millionen Kubikmeter des wohl wichtigsten Lebensmittels werden an die Kunden gebracht. Das entspricht rund 42 Kubikmeter pro Jahr und pro Person. Da die Lebensdauer von Leitungen nicht unbegrenzt ist, werden sie nach einem Plan ausgetauscht, auch, um dem Wasserverlust entgegenzuwirken (2025: 5,94 Prozent entsprechen 105.881 Kubikmeter). Der Werkausschuss des VG-Rates vergab in seiner Zusammenkunft am späten Donnerstagnachmittag (5. März) unter anderem die nächsten Aufträge für den Tausch sowie für weitere Projekte. Für alle einstimmig verabschiedeten Maßnahmen gilt: Die Werkleitung wurde ermächtigt, die Arbeiten nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Angebote an die mindestfordernde Firma zu vergeben, soweit die Auftragssumme die Kostenschätzung nicht um mehr als zehn Prozent übersteigt. Eine Übersicht:
Altenkirchen und Almersbach: rund 120 Meter in der Kölner Straße und in Almersbach in den Straßen „Auf der Hardt“ und „Aufm Eichhahn“ sowie die Wassertransportleitung bis zum Hochbehälter „Dorn“. Insgesamt handelt es sich um circa 916 Meter Ortsnetzleitung mit rund 20 Hausanschlüssen und um 954 Meter Transportleitung; Kostenschätzung: 872.500 Euro.
Pleckhausen: Austausch in zwölf Straßen mit circa 1900 Meter Trinkwasserleitung und 80 Hausanschlüssen; Kostenschätzung: 1.132.000 Euro.
Flammersfeld und Burglahr: „Siebengebirgsstraße“ und „Wiedtalstraße“ (Burglahr) mit circa 560 Meter Trinkwasserleitung und 35 Hausanschlüssen; Kostenschätzung: 556.786 Euro.
Walterschen: Erneuerung des Regenwasserkanals während des Ausbaus der K 16 bis zur K 15, rund 110 Meter in der Hauptstraße und in der Straße „Zum langen Holz“ und zwei Straßenquerungen; Kostenschätzung 370.000 Euro.
Peterslahr: Erweiterung des Betriebsgebäudes der Kläranlage inklusive des Anbaues einer Garage und der Umbau der Zufahrt zum Gebäude; Kostenschätzung: 350.000 Euro.
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Endgültig vergeben wurden die Lose für die Sanierung des Pumpwerks in Racksen. Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Firma BMV GmbH (Oberdreis) zum Angebotspreis von 78.674 Euro, Los zwei beinhaltet die Erneuerung der Maschinen- und Elektrotechnik, die Sache der Firma Jonas Schaltanlagen GmbH (Siershahn) für 122.960 Euro wird. Die Arbeiten zur Erweiterung des Regenrückhaltebeckens „Im Heiter“ in Helmenzen wurden von der Werkleitung an die Firma Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG (Kirchen-Freusburg) zum Angebotspreis von 97.489 Euro einschließlich Nachlass vergeben. (vh)
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