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Nachricht vom 06.03.2026    

Hochwasserrisiko im Wiedtal und Holzbach: Experte informiert über Schutzmaßnahmen

Die verheerenden Überflutungen an Ahr und Erft sind bald fünf Jahre her, doch die Gefahr von Hochwasser bleibt aktuell. Auch das Wiedtal und der Holzbach könnten betroffen sein, wie aktuelle Risikobewertungen zeigen. Ein Experte wird in einem Vortrag auf diese Risiken eingehen und mögliche Schutzmaßnahmen vorstellen.

Archivfoto: Wolfgang Tischler

Dierdorf. Die Erinnerungen an die schweren Überflutungen an Ahr und Erft, die sich bald zum fünften Mal jähren, sind noch frisch. Diese Ereignisse ereigneten sich nur 30 Kilometer nordwestlich des Wiedtals, einer Region, die ebenfalls ein erhebliches Hochwasserrisiko birgt. Der Fluss Wied, der ab Altenkirchen bis zur Mündung in den Rhein bei Neuwied fließt, sowie der Holzbach von Dierdorf bis zur Wied, stehen im Fokus der Risikobewertungen des Landes Rheinland-Pfalz.

Nach den Berechnungen könnten bei einem extremen Hochwasserereignis an der Wied mehr als 3.000 Einwohner betroffen sein. Die zu erwartenden Schäden belaufen sich auf über 172 Millionen Euro. Am Holzbach wären etwa 300 Einwohner betroffen, mit einer Schadenssumme von rund 9,7 Millionen Euro. Diese Zahlen stammen aus der Risikobewertung des dritten Zyklus 2024.




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Vor diesem Hintergrund betont Hochwasserexperte Wilfried Hausmann die Bedeutung einer offenen und transparenten Kommunikation mit der Bevölkerung. Das Land Rheinland-Pfalz hat ein neues Computerprogramm namens "HydroZwilling Rheinland-Pfalz" entwickelt, das die Simulation und Visualisierung von Gefahren durch Sturzfluten und Flusshochwasser ermöglicht. Eine Version dieses Programms ist auch für Bürgerinnen und Bürger zugänglich und wird im Rahmen eines Vortrags vorgestellt.

Der Vortrag von Wilfried Hausmann findet am 13. März um 19 Uhr in der Alten Schule in Dierdorf statt. Der Eintritt ist frei, und im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Snacks. Red


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