Pressemitteilung vom 09.03.2026 
Hospizverein Altenkirchen startet Kurs zur Sterbebegleitung
Der Hospizverein Altenkirchen hat ein neues Kursangebot ins Leben gerufen, das Interessierten die Möglichkeit bietet, sich intensiv mit der Begleitung von Sterbenden auseinanderzusetzen. Der Kurs "Zur Sterbebegleitung befähigen" richtet sich an alle, die mehr über den sensiblen Umgang mit dem Lebensende erfahren möchten.
Altenkirchen. Der Hospizverein Altenkirchen hat einen neuen Kurs mit dem Titel "Zur Sterbebegleitung befähigen" gestartet. Ziel des Kurses ist es, Menschen auf die einfühlsame Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen vorzubereiten. Das Angebot richtet sich an Personen, die sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen und lernen möchten, in dieser schwierigen Phase unterstützend zur Seite zu stehen.
Im Rahmen des Kurses wird Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit geschaffen. Die Teilnehmenden werden durch Gespräche, Übungen und fachliche Impulse ermutigt, ihre persönlichen Haltungen zu reflektieren und einen offenen Umgang mit dem Thema Tod zu entwickeln. Neben der persönlichen Reflexion steht auch praktisches Wissen im Vordergrund. Dazu gehören der Umgang mit schwer kranken Menschen, die Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse sowie die Begleitung von Angehörigen in Zeiten des Abschieds.
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Damit Menschen am Ende ihres Lebens nicht alleine sind
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kurses ist das Konzept der "sorgenden Gemeinschaft". Es basiert auf der Idee, dass Sterben nicht nur Aufgabe medizinischer oder pflegerischer Einrichtungen ist, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung darstellt. Nachbarschaften, Freundeskreise und ehrenamtlich Engagierte können dazu beitragen, dass Menschen am Lebensende nicht allein sind. Mit diesem Kurs unternimmt der Hospizverein einen Schritt, um das Thema Sterben aus der Tabuzone zu holen und Menschen zu ermutigen, sich aktiv für eine menschliche und würdevolle Begleitung am Lebensende einzusetzen. (PM/Red)
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