Pressemitteilung vom 09.03.2026 
Mahnwache in Hamm: Solidarität mit der Ukraine
Am Synagogenplatz in Hamm versammelte sich ein parteiübergreifendes Bündnis, um an den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine zu erinnern. Mit Redebeiträgen und Musik machten sie auf das Leid aufmerksam, das der Krieg verursacht.
Hamm. Das "Bündnis für demokratischen Zusammenhalt - kein Platz für Rechtsextremismus" organisierte eine Mahnwache auf dem Synagogenplatz in Hamm. Die Veranstaltung erinnerte an den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine und rief zur Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung auf.
In mehreren Redebeiträgen, musikalisch begleitet von Jörg P. Brück, wurde auf das immense Leid hingewiesen, das der Krieg täglich verursacht. Während vielerorts über den Krieg gesprochen wird, erleben die Menschen in der Ukraine dessen grausame Realität Tag für Tag. Ziel des russischen Angriffskrieges sei es, die ukrainische Bevölkerung zu brechen.
Schilderungen der Kriegsfolgen
Die Redner schilderten die dramatischen Folgen des Krieges: Zerstörte Städte und Dörfer, auseinandergerissene Familien sowie zahlreiche getötete oder verletzte Menschen. Kinder würden verschleppt, viele suchen Schutz in Kellern oder U-Bahn-Schächten. Frauen seien sexualisierter Gewalt ausgesetzt, und alte sowie kranke Menschen hätten oft keine Möglichkeit, medizinisch versorgt zu werden oder aus den umkämpften Gebieten zu fliehen.
Besonders verzweifelt sei die Situation jetzt, da in zerstörten Wohnungen und Häusern Strom und Heizungen fehlen. Viele Verletzte leiden lebenslang unter den Folgen des Krieges.
Wille zur Freiheit unterstützt
Das Bündnis betonte seine Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung: "Die Sehnsucht nach einem baldigen Frieden ist unendlich, doch mit jedem Tag schwindet die Hoffnung. Wir stehen an der Seite der Menschen in der Ukraine und unterstützen ausdrücklich ihren Willen, in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben."
Mit der Mahnwache wollten die Teilnehmenden nicht nur an die Opfer des Krieges erinnern, sondern auch ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit im Kreis Altenkirchen und darüber hinaus setzen. (PM/Red)
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