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Nachricht vom 10.03.2026    

DLRG zieht Bilanz: 15 Badetote in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr

Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) hat ihre Jahresbilanz für das vergangene Jahr vorgestellt. Während die Zahl der Badetoten bundesweit zurückging, blieb sie in Rheinland-Pfalz konstant.

DLRG-Rettungsboot (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz sind im Jahr 2025 insgesamt 15 Menschen beim Baden oder Schwimmen gestorben, genau so viele wie im Vorjahr. Dies teilte die DLRG aus dem niedersächsischen Bad Nenndorf mit. Deutschlandweit sank die Zahl der Badetoten um 18 auf 393.

Altersverteilung
Besonders auffällig ist die Altersverteilung der Opfer. Die größte Gruppe war zwischen 31 und 40 Jahren alt. Zudem gab es zwei Opfer im Alter von 71 bis 80 Jahren und drei im Alter von 61 bis 70 Jahren. Von den 15 Opfern waren zwölf männlich und drei weiblich. Zehn der Todesfälle ereigneten sich in Flüssen, fünf in Seen. Die meisten Unfälle passierten im Juli und November, mit jeweils drei Todesfällen. In den Monaten Januar, März, Juni und August waren es jeweils zwei.



Prävention als Schlüssel
DLRG-Präsidentin Ute Vogt betonte die Bedeutung der Präventionsarbeit. "Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden", sagte sie. Auch Angler auf Booten, Paddler oder Segler seien oft unbedarft, was ihre eigene Sicherheit betrifft. Vogt forderte zudem einen Ausbau der Schwimmlernangebote, vor allem in Schulen. "Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen", erklärte sie. Dadurch seien sie ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG sei das ein unnötiges Lebensrisiko. (dpa/bearbeitet durch Red)


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