Pressemitteilung vom 12.03.2026 
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD in Rheinland-Pfalz kurz vor der Wahl
In gut einer Woche wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt, und die Spannung steigt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass es ein enges Rennen zwischen den beiden großen Parteien geben wird.
Mainz. Auch rund zehn Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bleibt das Rennen zwischen der regierenden SPD und der oppositionellen CDU spannend. Laut einer ARD-Vorwahlumfrage würde die CDU, wenn bereits an diesem Sonntag gewählt würde, mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder 29 Prozent der Stimmen erhalten - ein Prozentpunkt mehr als im Februar. Die SPD unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer käme auf 28 Prozent, ebenfalls ein Prozentpunkt mehr als zuvor.
Die AfD würde unverändert bei 19 Prozent liegen, während die Grünen auf 8 Prozent kämen, was einen Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Für die Linke könnte es mit unveränderten 5 Prozent knapp für den Einzug in den Landtag reichen, während die Freien Wähler mit 4,5 Prozent - einem halben Prozentpunkt weniger als im Februar - wahrscheinlich draußen blieben. Andere Parteien, darunter die FDP, würden zusammen auf 6,5 Prozent kommen, wobei die FDP derzeit unterhalb von 3 Prozent liegt.
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Keine sicheren Prognosen
Für die Umfrage befragte infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz. Die Landtagswahl findet am 22. März statt. Umfragen geben stets nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wieder und sind keine sicheren Prognosen. Sie sind mit Unsicherheiten verbunden, da Faktoren wie nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen die Gewichtung der Daten erschweren.
Zwölf Prozent noch unentschlossen
In Bezug auf die Führung der künftigen Landesregierung wünschen sich unverändert 35 Prozent eine SPD-geführte Regierung. 32 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als im Februar - favorisieren eine CDU-geführte Regierung. Für eine AfD-geführte Landesregierung sprechen sich 21 Prozent aus, ebenfalls ein Anstieg um zwei Prozentpunkte. 12 Prozent der Befragten waren unentschlossen oder wollten sich nicht festlegen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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