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Pressemitteilung vom 13.03.2026    

Der Mensch, das Wesentliche: Vernissage zur Ausstellung von Dr. Andreas Pfeifer im Kreishaus Altenkirchen

Im Altenkirchener Kreishaus eröffnete Dr. Andreas Pfeifer seine neue Fotoausstellung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ohne Studiolicht und Filter zeigt er das Wesentliche des Individuums. Die Vernissage zog zahlreiche Besucher an, darunter prominente Redner.

Im Kreishaus wurde die Foto-Ausstellung von Dr. Andreas Pfeifer (rechts) mit einer Vernissage eröffnet; mit im Bild: Landrat Dr. Peter Enders, Organisatorin Luisa Lück und Bürgermeister Joachim Brenner als Laudator. (Foto: Kreisverwaltung/Thorsten Stahl)

Altenkirchen. Er rückt mit seinen Fotos den Menschen in den Mittelpunkt, reduziert auf das Wesentliche, das eigentliche Selbst, ohne Studiolicht, ohne Filter. Wenn Dr. Andreas Pfeifer auf den Auslöser seiner Kamera drückt, wird der Mensch im Fokus vom Objekt zum Subjekt. Was nur gelingen kann, wenn man selbst inmitten der Menschen seinen Platz gefunden und eine enge Verbundenheit aufgebaut hat. Wie sehr das auf Pfeifer zutrifft, zeigte sich am Donnerstag (12. März) im Altenkirchener Kreishaus. Bei der Vernissage zur Ausstellung "Menschen im 21. Jahrhundert - Wandel im Laufe der Zeit" war der Wilhelm-Boden-Saal mit über 70 Gästen besetzt.

So zeigte sich denn auch Landrat Dr. Peter Enders beeindruckt von der Resonanz. Rund 80 Portraitaufnahmen zieren seit einigen Tagen die Flure der Kreisverwaltung. "Fotos, die von Umbrüchen und Fortschritten, aber auch von Kontinuität erzählen. Es sind dabei mehr als nur Momentaufnahmen", beschrieb Enders das Werk, das in Altenkirchen in die Kategorien "Rolle der Frau", "Menschen mit Beeinträchtigungen" und "Freizeit" unterteilt ist.



Pfeifer versucht nach eigenen Angaben mit seinen Fotos einen Gegenpol zur Schnelllebigkeit des Smartphone-Zeitalters zu setzen und mehr als nur das Gefühl des Augenblicks festzuhalten. Dabei setzt der Elkenrother bewusst auf das Stilmittel der Schwarz-Weiß-Fotografie. Bürgermeister Joachim Brenner würdigte als Laudator die von Respekt gegenüber den Menschen getragene Arbeit des Fotografen. Das trete zum Beispiel bei den abgebildeten Menschen mit Beeinträchtigungen zutage: "Man sieht nicht die Behinderung, man sieht den Menschen." Und die Freizeit werde nicht als Erholung, sondern als Teilhabe dargestellt. Dabei seien alle Fotos von Pfeifer stets gut durchdacht, aber niemals konstruiert.

Begleitet wurde die Vernissage von einem Gitarrenensemble der Kreismusikschule: Timon Wall, Elia-Benjamin Beyer und ihr Lehrer Samuel Mateos Gallego. Die von Luisa Lück aus dem Landratsbüro vorbereitete Ausstellung kann noch bis Ende April zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besucht werden. (PM)


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