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Nachricht vom 14.03.2026    

Westerwald Bank: Wachstum und Stärke inmitten globaler Krisen 2025

Von Wolfgang Tischler

Die Westerwald Bank eG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt die Bank beeindruckende Wachstumszahlen und stärkt ihre Position in der Region.

Sie präsentierten die Zahlen für das Jahr 2025. Von links: Markus Kurtseifer, Dr. Ralf Kölbach und Andreas Tillmanns. Foto: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Die Westerwald Bank eG hat im Jahr 2025 an ihre Erfolge der Vorjahre angeknüpft. Vorstandssprecher Dr. Ralf Kölbach betont: "Nach zwei guten Jahren war das Geschäftsjahr 2025 operativ ein noch besseres." Die Bilanzsumme stieg um 6,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, während die Kundenforderungen um 5,2 Prozent auf 2,88 Milliarden Euro zunahmen. "Wir wachsen, auch moderat oberhalb der Marktentwicklung", erklärte Kölbach weiter. Die Kundeneinlagen verzeichneten ebenfalls einen Anstieg von 7,1 Prozent auf 3,64 Milliarden Euro.

Positive Entwicklung der Ertragslage
Andreas Tillmanns, Mitglied des Vorstandes, berichtet von einer verbesserten Ertragslage mit einem Zinsergebnis von 76,4 Millionen Euro und einem gesteigerten Provisionsergebnis von 26,4 Millionen Euro. Der Sachaufwand erhöhte sich aufgrund höherer IT-Kosten auf 21,2 Millionen Euro, während der Personalaufwand leicht sank. Insgesamt konnte das operative Ergebnis vor Bewertung auf 48,6 Millionen Euro gesteigert werden.

Erhöhung der Risikovorsorge und Stärkung des Eigenkapitals
Markus Kurtseifer, ebenfalls Mitglied des Vorstandes, erläutert, dass trotz eines erhöhten Risikoaufwandes die Bank ihr Eigenkapital signifikant stärken konnte. In der Vertreterversammlung Ende Mai wird eine Dividende von 5,0 Prozent (Vorjahr 4,5 Prozent) vorgeschlagen werden.

Starke Arbeitgebermarke und soziale Verantwortung
In der TOP-JOB-Befragung erreichte die Bank den zweiten Platz. „Basis des wirtschaftlichen Erfolges der Bank sind die Kolleginnen und Kollegen“, sagte Kölbach. "In Zeiten von Fach- und sogar Arbeitskräftemangel ist eine starke Arbeitgebermarke für die Bindung und Gewinnung von Mitarbeitenden von hoher Wichtigkeit." Zudem engagiert sich die Bank sozial, indem sie über 556.000 Euro spendete und durch Crowdfunding etwa 93.000 Euro generierte.

Heimat und Hightech – Investitionen in Gebäude und Nutzung künstlicher Intelligenz

Als regional agierende Genossenschaft investierte die Westerwald Bank auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in ihr Filialnetz, wie die Renovierung der Geschäftsstelle in Westerburg verdeutlicht. Wichtig bleibt für die Bank die räumliche Nähe zu ihren Kundinnen und Kunden. Neben Heimat betont die Bank aber auch die Wichtigkeit von Innovation und Technik. „Heimat und Hightech sind für uns keine Gegensätze, sondern können miteinander kombiniert werden. So sehen wir etwa die mit der Nutzung Künstlicher Intelligenz verbundenen Chancen als enorm an“, führte Tillmanns aus.



Optimistischer Blick in die Zukunft
Trotz herausfordernder Bedingungen blickt die Bank optimistisch ins Jahr 2026. "Wir haben die Stärke, auch dieses Jahr zu einem erfolgreichen zu gestalten", meinte Kölbach abschließend. Mit etwas Sorge blickt die Bank auf die kriegerischen Auseinandersetzungen im Iran, die die Preise für Öl und Gas in die Höhe schießen lassen. Je nach Kriegsdauer wird sich dies mehr oder weniger auf die Inflation und das Wirtschaftswachstum niederschlagen. woti


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