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Nachricht vom 15.03.2026    

Kneipenfestival Monkey Jump in Hachenburg: Die Lust am Leben

Von Wolfgang Rabsch

Am Samstag (14. März 2026) fand in Hachenburg das Kneipenfestival "Monkey Jump". Den Besuchern und Besucherinnen wurden eine Vielzahl von Bands mit unterschiedlichen musikalischen Genres in verschiedenen Locations geboten, sodass für jeden Musikliebhaber etwas dabei war.

Kneipenfestivals Monkey Jump (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Hachenburg. Die Veranstalter des 21. Kneipenfestivals "Monkey Jump" in Hachenburg, werben für dieses Event mit folgenden Sätzen: "Das Monkey Jump Festival bietet eine perfekte Gelegenheit, alte Freunde zu treffen, neue Bekanntschaften zu schließen und gemeinsam die lebendige Kultur in Hachenburg zu zelebrieren. Das Festival dient somit als ein wichtiger kultureller Beitrag, der den sozialen Zusammenhalt und die lokale Wirtschaft durch die Unterstützung von Bars und Kneipen stärkt."

Diesem Wunsch kann gefolgt werden, da die Bandbreite der angegebenen musikalischen Events von Hard Rock, Kirchengesang, Metal bis Techno und Oldies-Rock reicht. Bei dem Festival werden verschiedene musikalische Geschmäcker bedient, so ist praktisch für jeden Besucher das passende Genre dabei. Frei übersetzt heißt "Monkey Jump" nichts anderes als springender, oder hüpfender Affe. Damit wird angedeutet, dass Besucher sich nicht nur in einer Location aufhalten müssen. Sie können von einer Location zur anderen springen und das bei freiem Eintritt. Zusätzlich fuhr ein Shuttlebus die Besucher zu weiter entfernten Locations, ebenfalls kostenfrei.

Der Autor dieses Artikels konnte nicht sämtliche Locations aufsuchen, um davon zu berichten. Das hätte zu weit geführt, bedeutet jedoch nicht eine geringere Wertschätzung gegenüber den nicht erwähnten Locations.

Kirchenchor und krachender Rocksound, in Hachenburg geht das
Gestartet wurde die musikalische Rundreise in der Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" am Alten Markt. Zugegeben, viele werden meinen, eine katholische Kirche passt doch nicht zu einem Kneipenfestival. Da waren viele Besucher aber anderer Meinung und besuchten das Konzert das Projektchors "GOOD NEWS". Diese wurden Zeugen eines Konzerts, das emotional berührte und unter die Haut ging. "Praise His Holy Name", "Lead Me Lord" und "Schau auf die Welt" (John Rutter) begeisterten die Besucher und wurden mit kräftigem Applaus belohnt. Als sogar Rufe nach Zugabe durch das Kirchenschiff schallten, folgte eine musikalische Überraschung: Der Chor interpretierte den Hit "Durch die schweren Zeiten" von Udo Lindenberg, der die aktuelle Lage treffend beschrieb. Beate Schilling, Vorsitzende der Liedertafel Hellenhahn-Schellenberg, erläuterte, dass aus der Liedertafel 1999 der Projektchor "GOOD NEWS" entstanden ist, dem zurzeit 43 Sängerinnen und Sänger angehören. Chorleiter ist Marco Herbert.



Die Locations waren gut besucht
Im Gasthof "Zur Sonne" begeisterte die Coverband "Timeless" mit handgemachter, energiegeladener Musik. "Timeless" steht für "zeitlose" Rockklassiker und moderne Songs. Die Band überzeugte durch Spielfreude und dem Gesang ihrer Sängerinnen Ina und Katharina. Das abwechslungsreiche Repertoire ließ keine Wünsche offen: "Go Your Own Way" (Fleetwood Mac), "The best" (Tina Turner), "99 Luftballons" (Nena) und "Rebel Yell" (Billy Idol) schufen Partystimmung.

Im Lokal "Zur Krone" beanspruchten "Marv and the Marvs" ihre Instrumente und Stimmen. Das Repertoire der Band begeisterte durch den Mix verschiedene Rock- und Pop-Genres, deutschen Hits von den Toten Hosen und den Ärzten, aber auch Partyhits wurden aus vielen Kehlen mit geträllert.

"Laut! Dreckig! Live!" - treffende Beschreibung des Kneipenfestivals
Unter dem Motto "Laut! Dreckig! Live!" nahm die Hard Rock-Band "OUTATIME" im Lokal "Zum Stern" einen Frontalangriff auf die Gehörorgane der Besucher vor. Iron Maiden, Judas Priest, Deep Purple, AC/DC, Metallica, Krokus, Guns N' Roses, Billy Idol und noch viele mehr - standen auf ihrer Setlist. Sie stehen für harten und ehrlichen Rock der 80er & 90er Jahre. "Schnelle und verzerrte Gitarren, der charakteristische 'dreckig-rotzige' Gesang, starke 4/4 Rhythmen mit einem harten Backbeat zeichnet uns aus", so beschreibt die Band sich selbst. Entsprechend wurde die Band von ihren Hardcore-Fans gefeiert.

Zuletzt führte die musikalische Reise durch die Nacht von Hachenburg in die Musikkneipe "Pit's". Um gegen das Stimmengewirr der überfüllten Kultkneipe anzukommen, wurde eine Band engagiert, die trotz des Lärms musikalisch die Oberhand behielt: "Facelift". Auch sie haben sich dem eher harten Rock verschrieben, demzufolge liest sich Liste der Bands, die sie interpretierten: Die Ärzte, Böhse Onkelz, Bon Jovi, Guns N' Roses, Journey, Kings of Leon, Linkin Park, Metallica, Die Toten Hosen, Volbeat und Whitesnake, um nur einige zu nennen.

So endete die Reise durch Hachenburg weit nach Mitternacht, mit dem Gefühl, einen abwechslungsreichen Abend erlebt zu haben. Es kann bestätigt werden, dass der Wunsch der Veranstalter, wie eingangs erwähnt, aufgegangen ist. Das Kneipenfestival hat wieder einmal die Erwartungen erfüllt und lebte von der Vielfalt der Musik und der Lebensfreude der Besucher.


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