Pressemitteilung vom 21.03.2026 
Modernes Konzept in der KiTa Kleine Hände stärkt die Selbstbestimmung
In einer Kindertagesstätte im Landkreis Altenkirchen hat eine bedeutende Veränderung in der täglichen pädagogischen Arbeit Einzug gehalten. Die Einrichtung setzt nun auf ein Modell, das den Kindern mehr Freiraum für ihre persönliche Entwicklung bietet. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit gelegt.
Wissen. Seit 12. Januar 2026 arbeitet die KiTa Kleine Hände der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen nach einem teiloffenen Konzept und geht damit einen modernen, kindorientierten Weg in der pädagogischen Arbeit. Herzstück dieser Neuerung ist die tägliche Öffnungsphase von 10 bis 11 Uhr, in der sich die Kinder frei im Haus bewegen und verschiedene Bildungsbereiche eigenständig entdecken können. Während dieser Zeit werden die bisherigen Gruppenräume in Funktionsräume umgewandelt. Diese bieten vielfältige Möglichkeiten, etwa im kreativen Bereich, beim Bauen und Konstruieren oder im Rollenspiel. Die Kinder können ihren individuellen Interessen nachgehen und selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten. Dadurch wird ihre Selbstständigkeit gestärkt und sie erleben mehr Mitbestimmung im Alltag.
Außerhalb der Öffnungsphase bleiben die Kinder in ihren festen Stammgruppen, die ihnen Orientierung, Sicherheit und eine verlässliche Tagesstruktur bieten. Für die jüngeren Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren bleibt die eigene Gruppe bewusst als geschützter Rückzugsort erhalten. Sie finden dort einen ruhigen Rahmen, der ihrem Entwicklungsstand entspricht und ihnen Stabilität gibt. Auch Kinder mit pädagogischem Förderbedarf stehen im Fokus des Konzepts. Bei der Umsetzung wird darauf geachtet, dass sie nicht überfordert werden. Klare Strukturen, feste Bezugspersonen und individuell angepasste Begleitung sind dabei entscheidend. Gleichzeitig profitieren sie besonders von den kleineren Gruppen in den Funktionsräumen, einer oft ruhigeren Umgebung und gezielten Wahlmöglichkeiten. So können sie in ihrem eigenen Tempo lernen, ihre Stärken entfalten und Selbstvertrauen aufbauen.
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Förderung von Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen
Ziel der Teilöffnung ist es, die Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit der Kinder zu fördern, ihre individuellen Interessen stärker in den Mittelpunkt zu stellen und soziale Kompetenzen im Miteinander zu stärken. Die feste Struktur im Tagesablauf bleibt dabei bewusst erhalten. In den Stammgruppen können die Kinder in Ruhe ankommen, gemeinsam frühstücken und ihren Tag beginnen. Die bisherigen Rückmeldungen fallen durchweg positiv aus. Kinder, Eltern und Erzieherinnen berichten von hoher Zufriedenheit und erleben insbesondere die neu gewonnene Freiheit und Mitbestimmung als große Bereicherung.
Als nächster Entwicklungsschritt ist ein probeweises offenes Mittagessen geplant, um auch hier noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen und ihre Selbstbestimmung weiter zu fördern. Mit dem teiloffenen Konzept zeigt die KiTa Kleine Hände, wie moderne Pädagogik gelingen kann. Das Modell erweist sich als flexibel, individuell und konsequent am Wohl der Kinder orientiert. Die Kombination aus festen Bezugspunkten und freien Wahlmöglichkeiten schafft eine Umgebung, in der sich jedes Kind nach seinen Möglichkeiten entfalten kann. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten diesen Prozess intensiv und passen die Angebote stetig an die Bedürfnisse der Gruppen an. Durch die positive Resonanz aller Beteiligten sieht sich die Einrichtung in ihrem Kurs bestätigt, die Eigenverantwortung der jungen Generation schon frühzeitig in einem geschützten Rahmen zu unterstützen und zu fördern. (PM/bearbeitet durch Red)
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