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Pressemitteilung vom 26.03.2026    

Präventionstheater gegen Rassismus: "Wir waren mal Freunde" an vier Schulen

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus besuchten Schauspieler vier weiterführende Schulen im Kreis Altenkirchen. Mit einem eindrucksvollen Präventionstheater wurden Jugendliche für die Themen Vorurteile und Intoleranz sensibilisiert. Das Stück zeigt auf, wie schnell fehlender Respekt in Gewalt umschlagen kann.

(Fotoquelle: Thorsten Stahl)

Kreis Altenkirchen. Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus war dieser Tage an vier weiterführenden Schulen im Kreis wieder das Präventionstheater "Radiks" mit dem Stück "Wir waren mal Freunde" zu Gast. Am Westerwald-Gymnasium Altenkirchen, der Westerwaldschule Gebhardshain, der IGS Betzdorf/Kirchen und der August-Sander-Schule Altenkirchen wurde den Jugendlichen dabei eindrucksvoll vor Augen geführt, wie schnell Vorurteile, fehlender Respekt und Intoleranz in einer Spirale der Gewalt münden können.

Spurensuche nach einem Brandanschlag
Basis des Theaterstücks ist eine dokumentarische Krimigeschichte. Vier Jugendliche kennen sich seit der Grundschule, doch die ehemaligen Freunde treffen erst nach Jahren wieder aufeinander. Hintergrund der Handlung ist ein Brandanschlag auf ein im Bau befindliches Asylheim sowie eine Schulprojektwoche zum Thema "Deine Zukunft". Für die beiden Hauptpersonen beginnt eine intensive Spurensuche nach den Ursachen für die Entfremdung.

Dabei wird die Frage aufgeworfen, warum sich im Laufe der Zeit so unterschiedliche Vorstellungen von Ehre, Religion, Herkunft, Respekt und sozialem Status entwickelt haben. Das Stück regt dazu an, darüber nachzudenken, weshalb man diesen Vorstellungen und daraus möglicherweise resultierenden Vorurteilen eine so große Bedeutung beimisst.



Werte und Achtsamkeit im Schulalltag
Thematisiert werden in sensibler und jugendgerechter Weise die Bedeutung von Respekt, sozialen Werten und gegenseitiger Achtsamkeit, insbesondere im Schulalltag. Das Stück wirft einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Lebensentwürfen junger Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft.

Organisiert und finanziert wurden die Aufführungen vom Kinder- und Jugendschutz der Kreisverwaltung sowie dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schulsozialarbeit. Durch die Kooperation der verschiedenen Institutionen konnte das wichtige Thema der Gewaltprävention und Toleranz direkt in den Lebensraum der Schüler getragen werden. Die Resonanz an den beteiligten Schulen unterstreicht die Relevanz solcher kulturellen Bildungsangebote für die Entwicklung junger Menschen in einer vielfältigen Gesellschaft. (PM/bearbeitet durch Red)


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