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Pressemitteilung vom 27.03.2026    

Rücksicht auf Wildtiere am Stegskopf: Aufruf zur Achtsamkeit

Die DBU-Naturerbefläche Stegskopf ist ein Rückzugsort für viele Wildtiere, insbesondere während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit von März bis September. Susanne Belting von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) appelliert an Besucher, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Foto: Pixabay

Daaden. Während der Monate von März bis September erleben die Wildtiere auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf eine entscheidende Phase: Jungvögel schlüpfen, und Rehkitze wagen ihre ersten Schritte. Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU-Naturerbe, bittet daher um besondere Rücksichtnahme: "Besonders in diesem sensiblen Lebensabschnitt benötigen die Jung- und Elterntiere Schutz und einen ungestörten Rückzugsort. Daher bitten wir Besucherinnen und Besucher, die DBU-Naturerbefläche nur auf ausgewiesenen Wegen zu erkunden und Hunde angeleint zu halten."

Wenn Gäste ihre Hunde anleinen, wird nicht nur verhindert, dass diese Wildtieren nachstellen. "Viele Tierarten reagieren allein schon sehr sensibel auf die bloße Anwesenheit von Menschen und Hunden, selbst wenn diese sich ruhig verhalten", erklärt Belting weiter. Im schlimmsten Fall könnten störungsempfindliche Elterntiere ihr Revier oder Brutvögel ihr Gelege aufgeben.




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Besonders betroffen sind bodenbrütende Vögel wie die gefährdeten Arten Brachpieper und Feldlerche, deren Nistplätze schwer zu entdecken sind. Es sei wichtig, die Gefahrenabwehrverordnung zu beachten und sich ganzjährig an ausgewiesene Wege zu halten, um Bodennester nicht zu beschädigen und Störungen zu vermeiden. Zudem wachsen auf der Fläche teils seltene Pflanzen, die abseits der Wege zertreten würden. (PM/Red)


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