Pressemitteilung vom 27.03.2026 
Wachsende Hürden im Auslandsgeschäft für Unternehmen in Rheinland-Pfalz
Die Umfrage "Going International 2026" der Industrie- und Handelskammern zeigt, dass Unternehmen in Rheinland-Pfalz zunehmend mit Herausforderungen im internationalen Geschäft konfrontiert sind. Besonders komplexe Prozesse und kleinteilige Regelungen erschweren den Handel.
Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier. Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz präsentierte im März die Ergebnisse der Umfrage "Going International 2026". Eine Mehrheit der befragten Unternehmen sieht sich mit wachsenden Hürden im Auslandsgeschäft konfrontiert. Diese resultieren vor allem aus zunehmenden Handelshemmnissen und administrativen Anforderungen. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, betont: "Unsere Unternehmen brauchen vor allem verlässliche und planbare Rahmenbedingungen - und weniger Bürokratie. Die Politik muss dort entlasten, wo sie kann, und Verfahren spürbar beschleunigen."
Die Umfrage verdeutlicht, dass die Belastungen durch das Zusammenspiel aus steigenden Nachweis- und Dokumentationspflichten, längeren Verfahren und wachsender Unsicherheit in wichtigen Zielmärkten entstehen. Exportorientierte Unternehmen in Rheinland-Pfalz sind besonders betroffen, da sie auf offene Märkte, stabile Lieferketten und effiziente Abläufe angewiesen sind.
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Zusätzlich beeinträchtigt die angespannte Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten seit dem 28. Februar zentrale Lieferketten rheinland-pfälzischer Unternehmen. Störungen dieser Verkehrswege stellen erhebliche logistische und finanzielle Herausforderungen dar. Zudem beeinflusst die Region die Energieversorgung und Energiekosten in Deutschland, was bereits heute ein Wettbewerbsnachteil für die heimische Industrie ist.
Die Umfrage "Going International" wird seit 2012 jährlich durchgeführt. Im Jahr 2026 nahmen 2.419 Unternehmen, darunter 195 aus Rheinland-Pfalz, teil. Sie liefert ein aktuelles Lagebild der exportorientierten Wirtschaft und bietet Impulse für die Weiterentwicklung von Serviceangeboten und Interessenvertretung. (PM/Red)
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