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Pressemitteilung vom 29.03.2026    

Automatische Auszahlung des Kindergeldes ab 2027 geplant

Die Bundesregierung plant eine Reform, die viele Familien entlasten soll. Ab dem Jahr 2027 könnte das Kindergeld automatisch ausgezahlt werden, ohne dass ein Antrag erforderlich ist. Ellen Demuth, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen, begrüßt diese Pläne ausdrücklich.

Symbolbild. (Quelle: Pixabay)

Neuwied. Die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth zeigt sich erfreut über die Pläne der Bundesregierung, das Kindergeld künftig ohne Antrag auszuzahlen. Ziel sei es, Familien spürbar zu entlasten und Verwaltungsverfahren deutlich zu vereinfachen. Nach den aktuellen Planungen soll das Kindergeld ab dem Jahr 2027 schrittweise automatisch ausgezahlt werden, sofern die notwendigen Daten, wie etwa die Kontoverbindung, bereits vorliegen. Dadurch könnten in vielen Fällen aufwendige Antragsverfahren entfallen und Familien schneller unterstützt werden.

"Das ist ein richtiger und überfälliger Schritt. Gerade in der ohnehin intensiven Zeit nach der Geburt eines Kindes darf der Staat Familien nicht zusätzlich mit Formularen und Anträgen belasten", erklärt Demuth. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Bürokratieabbau, betont jedoch zugleich, dass dieser Ansatz weitergedacht werden müsse. Ziel müsse es sein, staatliche Leistungen insgesamt stärker automatisiert und proaktiv zu gewähren. Gleichzeitig sei sicherzustellen, dass auch in komplexeren Lebenssituationen verlässliche und verständliche Verfahren bestehen bleiben.



"Entscheidend ist, dass der Staat insgesamt einfacher, digitaler und bürgernäher wird. Das antragslose Kindergeld kann hier ein Vorbild für weitere Reformen sein, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtern", so Demuth abschließend. (PM/Red)


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