Start in das Jubiläumsjahr: Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen feiert mit vielen Gästen
Von Klaus Köhnen
Für den Palmsonntag (29. März) stand das traditionelle Frühjahrskonzert der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen im Terminplan zahlreicher Besucher. Die Musiker fieberten dem Konzert förmlich entgegen. Dieses grandiose Konzert war der musikalische Auftakt in das 125-jährige Jubiläum.
Wissen. Die Beliebtheit und der Bekanntheitsgrad der Stadt- und Feuerwehrkapelle zeigte sich auch in der Liste politischen Vertreter. Neben dem Stadt- und Verbandsgemeindebürgermeister Berno Neuhoff, waren auch der Landrat Dr. Peter Enders und der erste Beigeordnete des Kreises Tobias Gerhardus unter den Gästen. Ebenso war der heimische Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Reuber, der auch Vorsitzender des Kreismusikverbandes ist, in das Kulturwerk gekommen. Nicht fehlen durfte der Ehrenbürger Wissens, Ulrich Brucherseifer mit Familie. Die Geistlichkeit wurde durch Pfarrer Tesch und Pastor Martin Kürten vertreten. Aus den Reihen der Feuerwehren, waren die ehemaligen Brand- und Katastrophenschutz Inspekteure, die zu ihrer Zeit noch Kreisfeuerwehrinspekteure hießen, Eckard Müller, Dietmar Urrigshard und Ralf Schwarzbach sowie der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Frank Hachemer anwesend. Der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen wurde durch den Vorsitzenden Volker Hain vertreten. Aus dem Landkreis Celle (Niedersachsen) waren Vertreter der befreundeten Feuerwehrkapelle aus Oppershausen angereist.
Alexandra Reiffenrath, die Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Gäste und ging kurz auf die Historie ein. Sie ging darauf ein, dass die 125 Jahre nicht immer einfach waren, sich aber immer wieder mutige fanden, die trotz vieler Widrigkeiten "die Fahne" der Musik hochhielten. "Ohne die mutigen Männer aus unserer Vergangenheit ständen wir heute nicht da, wo wir jetzt sind", so Reifenrath. Der Auftakt zum Konzert wurde traditionsgemäß durch das Jugendblasorchester gestaltet. Das Musikstück "The Best of James Bond" dem der "Irish Dream" folgte eröffnete den Reigen von bekannten Musikstücken. Im Anschluss konnte sich das "Kids-Orchester" mit der Melodie "Supercalifragilisticexpialidocious" aus dem bekannten Film Marie Poppins, präsentieren und begeisterte das Publikum. Die jungen Musiker erhielten den verdienten Applaus des Publikums.
Laudatio auf eine Institution der Stadt
In seiner Laudatio brachte Bürgermeister Berno Neuhoff zum Ausdruck, dass es heute zunehmend schwieriger wird, ein solches Orchester zu führen und für die Bereitschaft dies zu machen, verdiene die Vorstandsriege einen großen Dank. Ihr seid ein "Aushängeschild" und ein "musikalisches Wappen" unserer Stadt. Wie wichtig das Orchester für den Zusammenhalt, den ihr ja auch lebt, ist, seht ihr an dem vollbesetzten KulturWerk. Für die Feuerwehr der VG wissen, zu der die Kapelle als Löschzug 4 gehört, übereichte der Wehrleiter einen "Notfallrucksack".
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Das Orchester, zu dem mehr als 50 Musiker gehören, zeigte, wie breit gefächert das Repertoire eines Blasorchesters sein kann. Durch das Programm führte Luisa Fischer. Mit ihrer unnachahmlichen charmanten und humorvollen Art brachte Luisa Fischer auch in diesem Jahr vieles, mit Bildern aus den Archiven, wieder in Erinnerung. Das Konzert begann mit dem Titel "Lockstedter Jägermarsch", dem der Titel "Wiener Frauen" folgte. Nach "Buglers Holiday", bei dem die Trompeten gefordert sind, stand "Heinzelmännchens Wachparade" auf dem Programm. Die Geschichte zu den "Wichteln", die in Köln zu Hause waren, erzählte Pfarrer Martin Kürten. Bei dem Musikstück "Trinklied" aus der Feder von Giuseppe Verdi, wurden die Musiker von Max An (Tenor) und Elena So (Sopran) unterstützt. Nach dem "Festmarsch" ging es in eine kurze Pause.
Der Zweite Teil des faszinierenden Konzertes begann mit "Grand Salute" dem die "80erKult (Tour)" folgte. Über die "Zeitenwende" ging es dann zu dem Titel "Barcelona", bei dem das Orchester von Evgeniia Smirnova am Klavier unterstützt wurde. "Phil Collins" und "The Stars and Stripes forever" bildeten den Abschluss des Konzertes, dass natürlich nicht ohne Zugabe zu Ende ging. Zum Abschied gab es stehenden Applaus für die Aktiven. Nach dem Konzert übereichte der Bürgermeister noch die Noten für "Promesa" an den musikalischen Leiter Christoph Becker. (kkö)
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