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Pressemitteilung vom 01.04.2026    

Vom Ehrenamt bis zur Infrastruktur: Sportbünde erwarten konkrete Maßnahmen von CDU und SPD

Nach den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz richtet der organisierte Sport Erwartungen an die voraussichtlichen Koalitionspartner CDU und SPD. Der Landessportbund und regionale Sportbünde haben bereits vor der Wahl zentrale Forderungen formuliert und mit der Politik diskutiert. Nun steht die Umsetzung dieser Punkte im Fokus.

Landtag Rheinland-Pfalz (Foto: Landtag RLP/T. Silz)

Rheinland-Pfalz. Mit dem Ausgang der Landtagswahlen verbindet der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz klare Erwartungen an die beiden Parteien CDU und SPD, die aller Voraussicht nach in einer Großen Koalition die Mitglieder der nächsten Landesregierung stellen werden. Im Vorfeld der Wahl hat der Landessportbund gemeinsam mit den regionalen Sportbünden Rheinhessen, Pfalz und Rheinland zentrale Forderungen formuliert und diese im Rahmen von vier Wahlarenen mit der Politik diskutiert. Viele dieser Punkte finden sich auch im Programm der beiden Parteien wieder. Nun geht es darum, diese Ankündigungen verlässlich umzusetzen.

Sport in der Staatskanzlei: mit Personal und Budget
"Der Sport muss einen sichtbaren Platz in der Landespolitik bekommen, mindestens in einer eigenen Abteilung, besser noch in der Staatskanzlei, die mit eigenen personellen und finanziellen Ressourcen ausgestattet wird", betont Rudolf Storck. "Wir brauchen eine starke Stimme auf höchster politischer Ebene, die die Anliegen des Sports bündelt und voranbringt."
Sanierungsstau muss aufgelöst werden.

Sanierungsstau muss aufgelöst werden
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Infrastruktur. Seit Jahren weisen der Landessportbund und die regionalen Sportbünde auf den steigenden Sanierungsbedarf hin. Thorsten Richter, Vorstand des Sportbundes Rheinhessen, erklärt: "Ein landesweiter Sportstättensanierungsplan sollte nun kommen, es war auch ein sehr berechtigtes und zentrales Anliegen der CDU. Ein Sportstättenatlas muss die Grundlage dafür sein, den 1,5 Milliarden Euro großen Stau auflösen zu können. Vereine brauchen moderne und funktionale Anlagen." Zudem fordert Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, ein verlässliches Schwimmbadinvestitionsprogramm, das Kommunen Planungssicherheit gibt und den Sanierungsstau abbaut.



Sportvereine sind keine Großkonzerne
Auch beim Bürokratieabbau sieht der organisierte Sport Handlungsbedarf. Asmus Kaufmann, Geschäftsführer des Sportbundes Pfalz, erklärt: "Ehrenamtliches Engagement darf nicht durch komplizierte Verfahren ausgebremst werden. Hier erwarten wir konkrete Vereinfachungen," und fügt hinzu: "Ein Verein ist kein Großkonzern!"

Sport bietet Partnerschaft an
Die CDU hat umfassende Investitionen und Entlastungen für das Ehrenamt sowie bessere Rahmenbedingungen für den Sport angekündigt. Die SPD möchte Rheinland-Pfalz weiter zum Bewegungsland Nr. 1 entwickeln, indem sie die Sportförderung für Bau und Sanierung von Sportstätten ausbaut und Förderverfahren vereinfacht. Der Landessportbund und die drei Sportbünde wollen die Umsetzung konstruktiv begleiten und bieten sich als Partner an. (PM/Red)


Mehr dazu:   Sport   Politik & Wahlen  
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