Pressemitteilung vom 03.04.2026 
In der sanierten Pfarrkirche in Wissen sind Kreuzigungsszenen zu sehen
Am unteren Rand der riesigen, gerade erst wieder sanierten Kuppel in der katholischen Pfarrkirche Kreuzerhöhung zu Wissen kann man bei genauem Hinsehen einen Hahn erblicken. Im Christentum weist er auf Petrus hin, der in der Nacht vor der Kreuzigung Jesu drei Mal leugnete diesen zu kennen.
Wissen. Als der Hahn dann krähte, erinnerte er sich daran, dass Jesus ihm den Verrat angekündigt hatte. Petrus wurde sich seiner Tat bewusst und er weinte bitterlich. Der Hahn steht deshalb auch als Sinnbild für Reue und Umkehr. Die Darstellung des renommierten Künstlers Peter Hecker (1884 – 1971) gehört zu den Werken, die um 1930 in Wissen entstanden sind.
Direkt unter der Rundung hat er in vier Szenen die Passion Christi höchst eindrucksvoll wiedergegeben. Besonders die Dornenkrönung mit dem schmerzverzerten Gesicht des Erlösers sorgt noch heute für einen regelrechten Schauer. In der Szene "Christus fällt unter dem Kreuz" bricht der Erlöser unter der Balkenkonstruktion zusammen. Die kraftvolle Gestalt links im Vordergrund stellt vermutlich Simon von Cyrene dar. Auf der gegenüberliegenden Seite tritt ein finster blickender Mann mit Stock und Strick auf. Ein Engel will ihn offenbar zurückhalten. Die Aufnahme von vermutlich 1931 nach der Beendigung des umfangreichen Hecker'schen Bildwerks zeigt den unteren Rand der Kuppel mit dem schon erwähnten Hahn (links) als Teil einer ausgedehnten Natursymbolik. Daneben sind rundum vier Apostelgruppen zu sehen. Hier, im östlichen Bildfeld, erkennt man Maria in Begleitung von zwei Frauengestalten. (PM)
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