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Nachricht vom 11.04.2026    

Gartenmarkt Neuwied – das Frühlings-Highlight

Von Helmi Tischler-Venter

Ab Start um 10 Uhr am Samstag, 11. April herrschte Gedränge auf den Parkplätzen und auf dem Marktgelände in Neuwied. Die angenehme Frühlingssonne und das vielfältige Marktangebot lockten Heerscharen in die Deichstadt. Davon profitierte auch die örtliche Gastronomie, denn Sonnenplätze im Freien waren begehrt.

Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Wie immer, präsentierte ein holländischer Pflanzenhändler vor dem SWN-Parkhaus eine große Auswahl an Blumen und Pflanzschalen. Seine Mitbewerber machten ebenfalls guten Umsatz, denn bereits um 11 Uhr war zu hören: „Die Sorte ist ausverkauft. Morgen wieder.“ Das breitgefächerte Angebot umfasste Stauden, Zwiebel-, Knollen- und Topfblumen, Heilpflanzen, Minzen und Gewürzkräuter, Saatgut von Kartoffeln, Zwiebeln, grünem, weißem und violettfarbenem Spargel, Dahlien, Hortensien, Kletterpflanzen und Bodendeckern, winterharte Sukkulenten und Kakteen, Großstauden und Bäume, die vom Lkw abverkauft wurden, palettenweise Salat-, Kräuter- und Gemüsepflänzchen.

Rosenstöcke und Clematis mit illustren Namen wie „Princess Diana“, „Frederic Mistral“ und „Elvis“ standen in direkter Nachbarschaft zu alten und neuen Tomatenzüchtungen mit interessanten Bezeichnungen: „Rote Zora“, „Bulgarisches Ochsenherz“, „Alter Kommunist“, „Honigsüßer Erlöser“, „Moneymaker“ und „Bonner Beste“ konkurrierten mit „Casanova“ um die Gunst der Käufer. Die fachkundige Züchterin wies darauf hin, dass die Tomatenpflanzen derzeit ins Gewächshaus gehören, da es noch einmal kalt wird und die Nachtschattengewächse Temperaturen über sieben Grad haben müssen. Wärmebedürftig sind auch Gurken- und Paprika-Setzlinge. Das gilt ebenso für exotische Besonderheiten wie „Yacon Morado“ eine robuste, ertragreiche Sorte der peruanischen Andenknolle mit rot-grünen Blättern und rotschaligen Wurzeln oder die Andenbeere „Physalis“. Nur bedingt winterhart sind dekorative Palmen und Bananenstauden. Die Verkäufer geben gern Auskunft über die Bedürfnisse ihrer Lieblinge.

Durch Robustheit überzeugen heimische Gewächse wie „Frauenmantel“, Erdbeerpflanzen, Kampferkraut, Wermut, Beifuß und „Andorn“, die an Taubnessel erinnernde Arzneipflanze des Jahres 2018, aber auch Stauden wie „Muskat-Schafgarbe“ oder „Patagonisches Eisenkraut“. Für jeden Bedarf und Geschmack ist ein Kräutchen zu finden.




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Für den stressfreien Transport zum Auto steht ein Pflanzen-Transport-Service zur Verfügung, und ein Pflanzendoktor bietet freundliche Beratung. Das Stadtmarketing hat auch Schubkarren zu ungewöhnlichen Sitzgelegenheiten umgestaltet.

Mit dem Hashtag #Deichstadtfrühling, verlinkt @neuwiederleben animiert das Stadtmarketing, Erinnerungsfotos der Gartenwelt-Momente einzusenden. Am Mini-ZOB wird am Samstag und Sonntag von 12 Uhr bis 17:30 Uhr Kinderbelustigung angeboten. Direkt daneben, am Werbestand für die Heddesdorfer Pfingstkirmes, verspricht ein Glücksrad: „Jeder Dreh ein Gewinn“.

Wer weder einen Garten noch einen grünen Daumen hat, kann bei den Gourmet-Angeboten zuschlagen: Feinkost aus Frankreich, Wein, Spätzle aus Schwaben, Wurst- und Käsespezialitäten aus Schwaben, Feinkost von der Alm, Brot, Kuchen und Baumstriezel aus Neuwieder Bäckereien, Bonbons, Senf, Burger und Pommes, Churros und Crumble, Lammlachs, Pinsa, Bergfladen, Pasta und Crêpes, Nougat, Ziegenkäse, Honig, Liköre und Brände, Grillwürstchen, feine Macarons und vieles mehr.

Zudem ist ein breites Angebot an Dekorationsartikeln aus Holz, Metall, Glas, Keramik, Leder und Textilien zu finden. Gartenmöbel, Gartengeräte, Brunnen, Grabmale, Besen und Bürsten aus der Werkstatt des Heinrich-Hauses, Antiquitäten, afrikanische Flechtarbeiten aus Bast und dekorative Leuchten ziehen die Blicke auf sich.

Eine Verkäuferin meinte zufrieden: „Ideales Wetter: sonnig, nicht zu warm und nicht zu kalt!“ Selbst, wenn die Wettervorhersage für Sonntag nicht so optimal ist, lohnt sich ein Besuch des Gartenmarkts, da die Neuwieder Geschäfte der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag einladen. htv


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