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Pressemitteilung vom 12.04.2026    

Großer Osterpreis in Bad Neuenahr: Robin Schürdt zeigt nach Sturz viel Moral

Nach einem schmerzhaften Sturz in der Vorwoche stand für Robin Schürdt beim Großen Osterpreis in Bad Neuenahr-Ahrweiler viel auf dem Spiel. Der Neuling vom Team Schäfer Shop trat an, um seine Sicherheit zurückzugewinnen und das Rennen regulär zu beenden. Trotz mentaler Hürden und physischer Anstrengung gelang ihm ein Achtungserfolg.

Rasant durch die Kurve: Robin Schürdt vom Team Schäfer Shop überzeugt in Ahrweiler mit einem beherzten Auftritt. (Foto: Holger Radifo)

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Betzdorf. Das erste Rennen von Robin Schürdt endete vor kurzem unsanft auf dem Asphalt und mit einem zerschlissenen Trikot. Umso bedeutender war für den Radsportler aus dem Team Schäfer Shop des RSC Betzdorf der zweite Anlauf beim Großen Osterpreis in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit Platz 43 landete er im Mittelfeld der gut 80 Starter in der Amateurklasse. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Ergebnis wirkt, löste bei dem Sportler große Euphorie aus, da er das Ziel sturzfrei erreichte.

Das Straßenrennen auf dem Dreieckskurs forderte den Teilnehmern alles ab. Die Spitzengruppe um den Kölner Alexander Quester von der Scuderia Südstadt bewältigte die Strecke mit einem Durchschnittstempo von fast 44 Stundenkilometern. Der Asphalt in der Römer- und Rotweinstadt war dabei nicht mehr in bestem Zustand, was die ohnehin hohe Geschwindigkeit der Radrennfahrer zusätzlich erschwerte.

Respekt nach dem Vorfall der letzten Woche
Trotz der hohen Motivation startete Schürdt zunächst vorsichtig in den Wettbewerb. Aufgrund des Sturzes in der Vorwoche saß der Respekt noch tief. Er sortierte sich anfangs ganz hinten im Feld ein, da der nötige Mut fehlte, sich sofort voll in das intensive Getümmel der ersten Kurven zu stürzen. Im neuen Trikot arbeitete er sich jedoch nach und nach weiter vor. Nach fünf der insgesamt 55 zu fahrenden Runden hatte er seinen Platz im hinteren Drittel des Feldes gefunden, welches zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich kleiner geworden war.

Kampf gegen die Lücke und solider Einsatz
In seiner Position profitierte der Sportler zunächst von viel Windschatten, musste aber auch mit taktischen Tücken umgehen. Nach etwa einem Drittel der Distanz entstand einige Plätze vor ihm eine Lücke, die schnell an Größe zunahm. Schürdt befand sich in einer zwölfköpfigen Gruppe, die den Anschluss zu verlieren drohte. Er wartete jedoch nicht ab, sondern schloss die etwa 200 Meter große Lücke zum Hauptfeld schließlich im Alleingang wieder. Zur Hälfte der 60 Kilometer langen Renndistanz war er wieder Teil der verkleinerten Hauptgruppe.



Taktische Vorsicht in der Endphase
Zehn Fahrer setzten sich schließlich aus diesem Feld ab und flüchteten nach vorn. Diese Spitzengruppe schaffte es in der Endphase des Rennens sogar, das übrige Peloton zu überrunden. Als es zu dieser Überrundung kam, fuhr der frühere Fußballer in zwei Kurven bewusst weit an der Außenseite der Strecke. Er wollte die schnellen Spitzenreiter nicht behindern und keinesfalls aktiv in den Kampf um den Sieg eingreifen.

Durch dieses taktische Manöver verlor er allerdings den direkten Anschluss an das Hauptfeld. Die letzten vier Runden des Rennens absolvierte er daher komplett auf sich allein gestellt. Dennoch hielt er sein Tempo respektabel hoch und fühlte sich bis zum Schluss überraschend gut. Für ihn war das Erreichen des Ziels ohne erneuten Sturz der wichtigste persönliche Erfolg des Tages. Die Freude über das gelungene Rennen überwog am Ende deutlich gegenüber der reinen Platzierung im Klassement. (PM/bearbeitet durch Red)


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