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Nachricht vom 13.04.2026    

Unwetterschäden an Autos in Rheinland-Pfalz rückläufig - Experten warnen dennoch

In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der durch Unwetter beschädigten Autos im Jahr 2025 verringert. Trotz dieser Entwicklung bleibt Vorsicht geboten, wie Experten betonen.

(Foto: Jens Dudziak/dpa)

Rheinland-Pfalz. Unwetter haben im Jahr 2025 weniger Schäden an Fahrzeugen in Rheinland-Pfalz verursacht als im Vorjahr. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtete, dass rund 5.000 Fahrzeuge durch Sturm, Hagel und Blitz beschädigt wurden, was zu einem Schaden von etwa 16 Millionen Euro führte. Im Jahr zuvor waren es noch rund 6.500 Autos mit einem wirtschaftlichen Schaden von 18 Millionen Euro gewesen.

Die Kosten pro Schadensfall sind jedoch gestiegen. "Im Schnitt haben die Kfz-Versicherer für jeden Schaden in Rheinland-Pfalz rund 3.100 Euro gezahlt, 300 Euro mehr als im Vorjahr", erklärte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.

Mildes Unwetterjahr, aber keine Entwarnung für die Zukunft

Der Rückgang der Gesamtschadenssumme wird vom Branchenverband auf ein vergleichsweise mildes Unwetterjahr in Rheinland-Pfalz zurückgeführt. "Ein ruhigeres Jahr bedeutet aber keine Entwarnung", betonte Asmussen. Einzelne Unwetter könnten innerhalb weniger Stunden massive Schäden verursachen. Zudem sei zu erwarten, dass Naturgefahren langfristig zunähmen, so der Verband.




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Bundesweit gingen die Schäden durch Unwetter laut GDV im vergangenen Jahr deutlich zurück. Insgesamt zahlten die Versicherer rund 650 Millionen Euro an ihre Kunden aus, verglichen mit circa 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2024. Die bundesweiten Zahlen enthalten allerdings auch Schäden durch Überschwemmungen.

Höhere Schäden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
Die Bundesländer waren unterschiedlich betroffen. So wurden aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mehr Unwetterschäden an kaskoversicherten Fahrzeugen gemeldet als 2024.

Die Statistik erfasst nur versicherte Schäden - also von Autos mit Teil- oder Vollkaskoversicherung. Diese ist nicht verpflichtend, weswegen längst nicht alle Autos damit versichert sind. Die insgesamt entstandenen Schäden dürften daher höher sein. Es ist aber davon auszugehen, dass sich auch in dieser Zahl ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zeigt. (dpa/bearbeitet durch Red)


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