Pressemitteilung vom 17.04.2026 
Blutspendeaktion in Altenkirchen: Über 100 Freiwillige helfen
In der Realschule Altenkirchen kamen am Freitag über 100 Menschen zur Blutspende zusammen. Trotz rückläufiger Spenderzahlen bleibt das Engagement hoch. Doch was sind die Gründe für den Rückgang, und wie wird vor Ort damit umgegangen?
Altenkirchen. Mehr als 100 Blutspender zählte das Rote Kreuz in der Realschule der Kreisstadt Altenkirchen. Ein Sprecher des Roten Kreuzes erklärte, dass die Zahl der Spender rückläufig sei, was auf vielfältige Gründe zurückzuführen sei. Eine häufige Ursache sei der Konsum von Medikamenten, vermutet er. Dennoch müsse dies keine Hürde darstellen, denn entscheidend sei das Arztgespräch vor Ort, in dem die Spendenfähigkeit trotz Medikamenteneinnahme besprochen werden könne.
Selbst wenn jemand nicht spenden darf, gibt es die Möglichkeit, anonym per Strichcode zu wählen, ob das Blut verwendet werden soll. Ein diensthabender Arzt verglich das Blutspenden mit einem Ölwechsel beim Auto und betonte dessen gesundheitsfördernde Wirkung und die Stärkung des Immunsystems, was durch verschiedene Studien belegt sei.
Einige Menschen äußern Bedenken gegenüber dem Blutspenden. "Ich kann kein Blut sehen", sagte ein Besucher. Ein erfahrener Spender entgegnete, man müsse ja nicht hinsehen. Der Rekordhalter in Altenkirchen hat bereits 169 Mal gespendet.
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Regelmäßige Spender profitieren
Regelmäßige Spender profitieren von der ärztlichen Kontrolle, die drei- bis viermal jährlich kostenlos durchgeführt wird. Dabei werden Blutdruck, Eisengehalt, Temperatur und allgemeines Wohlbefinden geprüft. Die Blutspende selbst dauert fünf bis zehn Minuten, gefolgt von einer Ruhepause von 10 bis 15 Minuten. Danach sorgt das Team für das leibliche Wohl der Spender mit einer Auswahl an Snacks und Getränken.
Landrat Dr. Peter Enders, einer der diensthabenden Ärzte, lobte das Engagement des Jugendrotkreuzes in Altenkirchen. Diese jungen Helfer übernehmen Aufgaben wie das Verbinden nach der Spende oder die Ausgabe von Süßigkeiten für den Heimweg. Wer etwas für seine Gesundheit und die anderer tun möchte, ist bei den hilfsbereiten und humorvollen Helfern willkommen. (PM/Red)
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