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Pressemitteilung vom 25.04.2026    

Neuer Glockenturm in Helmenzen feierlich eingeweiht

In Helmenzen wurde ein neues Bauwerk mit großer Bedeutung für die Dorfgemeinschaft eingeweiht. Zahlreiche Bürger nahmen an der Feier teil. Der Glockenturm steht für Erinnerung, Zusammenhalt und gemeinschaftliches Engagement.

v.l.n.r.: Fred Jüngerich, Martin Göbler (Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen), Stefan Hering (Bläsergruppe Hegering Altenkirchen), Jurij Lange (Ev. Kirchengemeinde Birnbach), Stefanie Hölzhäuser (OG-Ratsmitglied), Dietmar Hering (ehem. Ratsmitglied, Arbeitsgruppe Glockenturm), Frank Pfeifer (OG-Ratsmitglied), Holger Marenbach (OG-Ratsmitglied und Erster Beigeordneter), Herbert Ewenz (ehem. Ratsmitglied, Arbeitsgruppe Glockenturm), Timo Herrmann (Ortsbürgermeister) (Foto: Rebecca Seuser)

Helmenzen. Am Sonntag (19. April 2026) hat die Ortsgemeinde Helmenzen den neuen Glockenturm auf dem Friedhof feierlich eingeweiht. Mehr als 80 Bürger aus Helmenzen und Oberölfen sowie weitere Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und machten sie zu einem besonderen Ereignis für die Dorfgemeinschaft.

Die Einweihung wurde musikalisch von den Jagdhornbläsern des Hegering Altenkirchen eröffnet. Ortsbürgermeister Timo Herrmann begrüßte die Anwesenden und stellte den Ablauf der Veranstaltung vor.

Entstehung und Umsetzung des Projekts
Herbert Ewenz erläuterte die Entstehungsgeschichte des Glockenturms. Die Idee geht auf die Dorfmoderation im Jahr 2017 zurück. Über mehrere Jahre hinweg wurde das Projekt vor Ort weiterentwickelt und schließlich umgesetzt.

Ein wichtiger Bestandteil der Realisierung war die Förderung durch das LEADER-Programm der Region Westerwald-Sieg. Die Gesamtkosten für Fundamentierung sowie Glockenturm mit Läuteausrüstung beliefen sich auf 31.524,31 Euro. Davon wurden 60 Prozent, entsprechend 18.569,25 Euro, gefördert. Der Eigenanteil der Ortsgemeinde lag bei 12.955,06 Euro.

Würdigung von Engagement und Zusammenarbeit
Bürgermeister Fred Jüngerich von der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld würdigte den Einsatz der Beteiligten. Dabei hob er insbesondere den Ideenreichtum, den Zusammenhalt sowie die ehrenamtliche Arbeit hervor, die zur Umsetzung beigetragen haben.



Auch die Unterstützung durch die Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung im Rahmen der Förderung wurde hervorgehoben.

Ein Ort des Gedenkens und der Besinnung
Die kirchliche Einsegnung übernahmen die Pfarrer Martin Göbler und Jurij Lange. In ihren Ausführungen betonten sie die Bedeutung der Glocke als Zeichen von Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft. Der Glockenturm soll künftig als Ort des Innehaltens und des Gedenkens dienen.

Ausklang in geselliger Runde
Nach dem offiziellen Teil lud die Ortsgemeinde in den Westerwälder Hof ein. Dort klang die Veranstaltung im Rahmen einer Senioren- und Generationenfeier bei Kaffee und Kuchen aus.

Im Zuge dessen wurden auch die älteste anwesende Einwohnerin Marliese Heinen sowie der älteste anwesende Einwohner Helmut Füssle geehrt.

Die Ortsgemeinde dankte allen Helfern und Beteiligten, die zur Umsetzung des Projekts und zum Gelingen der Einweihung beigetragen haben. (PM/bearbeitet durch Red)


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