Pressemitteilung vom 05.05.2026 
Modernisierung der MittelrheinBahn: Ein neuer Komfortstandard für Fahrgäste
Nach umfassenden Modernisierungsarbeiten erstrahlt die Flotte der MittelrheinBahn in neuem Glanz. Die Fahrgäste können sich auf mehr Komfort und moderne Ausstattung freuen. Was genau verändert wurde, erfahren Sie im Folgenden.
Region. Im Prüfcenter Wegberg-Wildenrath wurde der letzte modernisierte Triebwagen der MittelrheinBahn vorgestellt, womit das umfangreiche Modernisierungsprojekt abgeschlossen ist. Insgesamt wurden rund drei Millionen Euro von den Aufgabenträgern investiert, während auch die Eigentümerin Alpha Trains einen Betrag beisteuerte. Ziel war es, die 17 Fahrzeuge des Typs Siemens Desiro Mainline (ML) technisch und optisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Nachhaltigkeit durch Redesign
Die seit 2008 eingesetzten Fahrzeuge wurden im Rahmen eines aktuellen Verkehrsvertrags, der im Dezember 2023 in Kraft trat, runderneuert. Diese Maßnahme stellt einen Beitrag zur Ressourcenschonung im Schienenverkehr dar. Das Netz wurde gemeinsam von den Zweckverbänden SPNV-Nord, ZÖPNV-Süd und go.Rheinland ausgeschrieben, wobei der bisherige Betreiber Trans Regio erneut den Zuschlag erhielt.
Modernster Komfort auf ganzer Strecke
Während der Modernisierungsphase, die bei laufendem Betrieb stattfand, wurden die Züge sukzessive zur Siemens Mobility Werkstatt West nach Wildenrath überführt. Die Fahrgäste profitieren nun von neuen Sitzlandschaften, größeren Sitzabständen, modernen LED-Leuchten sowie digitaler Ausstattung wie kostenlosem WLAN und Echtzeitdaten auf TFT-Monitoren. Auch das äußere Erscheinungsbild der Züge wurde durch Lackaufarbeitung und Neulackierung optimiert.
Starke Kapazitäten für die Region
Zusätzlich zu den modernisierten Zügen umfasst die Flotte sechs neue Siemens Mireo Triebzüge, die seit Ende 2020 im Einsatz sind und Kapazitätserweiterungen ermöglichen. Die Instandhaltung der gesamten Flotte erfolgt weiterhin im Trans Regio Betriebswerk Koblenz-Moselweiß.
Stimmen zum Projektabschluss
Thorsten Müller, Verbandsdirektor des SPNV-Nord, hob hervor, dass die Fahrgäste von mehr Beinfreiheit, komfortableren Sitzen und zusätzlichen Ablagemöglichkeiten profitieren. "Verlässliches WLAN, Steckdosen am Platz und aktuelle Fahrgastinformationen in Echtzeit" seien weitere Vorteile, die den Alltag erleichtern.
Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZÖPNV-Süd, betonte, dass die Fahrzeugmodernisierungen zeitgemäßen Komfort bieten und die enge Bestuhlung zugunsten von mehr Beinfreiheit aufgegeben wurde. Besonders wichtig sei, dass die Arbeiten ohne nennenswerte Einschränkungen für die Kund:innen durchgeführt wurden.
Sven Kleine, Prokurist bei go.Rheinland, sieht in der Auffrischung der Fahrzeuge einen nachhaltigen Weg, bestehende Ressourcen zu schonen und gleichzeitig den Schienenpersonennahverkehr entlang des Mittelrheins zu stärken. Dietmar Knerr, Geschäftsführer von Trans Regio, lobte die perfekte Abstimmung während der Modernisierungsarbeiten, die es ermöglichte, den Fahrgästen durchgehend ein stabiles Fahrtangebot zu bieten.
Bernhard Holzer von Alpha Trains Europa GmbH sprach von einer logistischen Meisterleistung, die durch die starke Partnerschaft aller Beteiligten ermöglicht wurde. Adam Leitner von Siemens Mobility Germany hob die besondere Herausforderung hervor, die 17 Fahrzeuge im laufenden Betrieb zu modernisieren und dabei die Verfügbarkeit sicherzustellen. (PM/Red)
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