Spatenstich in Kleinmaischeid: Ein neues Kapitel für den Wohnungsbau
Von Wolfgang Tischler
In Kleinmaischeid hat die Gemeinde den Weg für ein neues Baugebiet geebnet. Die hohe Nachfrage nach Baugrundstücken führte zu einem umfassenden Planungsprozess, der nun in die nächste Phase geht.
Kleinmaischeid. Der Ortsgemeinderat von Kleinmaischeid hat in seiner Sitzung am 7. September 2022 unter der Leitung des damaligen Ortsbürgermeisters Philipp Rasbach den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich „Vor dem Löh II“ gefasst. Die Gemeinde reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach Baugrundstücken im Ort. Es bestehen zwar noch Baulücken innerhalb des Ortes, aber die Eigentümer sind hier nicht zum Verkauf bereit.
Die Gemeinde hat die betreffende Fläche „Vor dem Löh“ insgesamt aufgekauft und den bisherigen Eigentümern nach Erschließung ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Insgesamt entstehen nach der Parzellierung 19 Bauplätze. Bei drei Plätzen wurde ein Vorkaufsrecht der ehemaligen Eigentümer angemeldet. Der Verkaufspreis wird dem Preis entsprechen, den die Gemeinde für die Grundstücke bezahlt hat. Hinzu kommen die Erschließungskosten, die zunächst die Gemeinde trägt. Für die künftigen Eigentümer und Bauherren besteht die Pflicht, innerhalb von fünf Jahren zu bauen. Damit wird sichergestellt, dass keine Baulücken bestehen bleiben oder die Grundstücke zu Spekulationszwecken erworben werden.
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Am 6. Mai erfolgte der offizielle Spatenstich für die Erschließung, nachdem alle erforderlichen Planungen rechtskräftig abgeschlossen waren. Ortsbürgermeister Stefan Pung berichtete, dass er bereits viele Anfragen vorliegen habe. Vorverträge können bereits geschlossen werden, wobei die endgültigen Kaufverträge erst nach Abschluss der Erschließung und der Feststellung der endgültigen Erschließungskosten möglich sind.
Die Baustraße ist schon eingerichtet. Jetzt geht es daran, die Leitungen und Kanäle zu verlegen. Geplant ist, dass bis Ende 2026 die Maßnahme abgeschlossen ist und dann die künftigen Eigentümer mit ihrem Hausbau beginnen können. Sebastian Eich von der ausführenden Tiefbaufirma Jungbluth & Feick Tiefbau GmbH berichtete jedoch, dass es ständig Probleme mit Materiallieferungen gäbe. So seien die Kanalrohre über eine Woche später geliefert worden als ursprünglich zugesagt. Je nach Entwicklung im Krieg mit dem Iran sowie der Sperrung der Straße von Hormus kann es noch Überraschungen bei der Materialbeschaffung geben. woti
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