Pressemitteilung vom 18.05.2026 
Hospizverein Altenkirchen besucht Diözesantag Hospiz 2026 in Köln
Am Dienstag, den 12. Mai, nahmen die hauptamtlichen Koordinatoren sowie zehn ehrenamtlich Mitarbeitende an der Veranstaltung teil. Bereits die gemeinsame Hin- und Rückfahrt verlief reibungslos und trug zu einer angenehmen Atmosphäre bei.
Altenkirchen/Köln. Neben einer guten Organisation überzeugte insbesondere das abwechslungsreiche und hochaktuelle Programm. Unter dem Titel "Zukunftsperspektiven der Trauerbegleitung" widmete sich der Diözesantag den Veränderungen in der Trauerkultur und den Herausforderungen moderner Trauerbegleitung. Im Mittelpunkt standen Fragen danach, wie Menschen heute mit Verlust umgehen, welche Bedeutung Rituale und Erinnerungsorte haben und wie Digitalisierung sowie gesellschaftlicher Wandel Trauerprozesse beeinflussen.
In Vorträgen und Diskussionsrunden wurde deutlich, dass Trauerbegleitung heute vielfältiger und individueller geworden ist. Die Referierenden beleuchteten sowohl psychologische als auch gesellschaftliche und ethische Aspekte. So sprach die Diplom-Psychologin Dr. Franziska Roseberg über das Verstehen und Begleiten von Trauerprozessen sowie die Sicherung von Qualität in der Trauerarbeit. Besonders eindrucksvoll war auch der Beitrag des Soziologen Matthias Meitzler von der Universität Tübingen, der sich mit der Frage beschäftigte, welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig in der Trauerbegleitung spielen könnte.
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Erfahrungen aus der Praxis ergänzten das Programm. Conny Kehrbaum und Silke Kirchmann berichteten anschaulich über die Veränderungen in der Hospiz- und Trauerarbeit sowie über neue Impulse für die Begleitung trauernder Menschen.
Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen endete der Diözesantag am Nachmittag. Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der inhaltlichen Tiefe der Veranstaltung und der Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen in der Hospiz- und Trauerarbeit gemeinsam zu reflektieren. (PM)
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