Pressemitteilung vom 19.05.2026 
NIMAK setzt auf strategische Neuausrichtung in Wissen
Die Automobilindustrie steht vor Herausforderungen. Auch NIMAK spürt den wirtschaftlichen Druck und hat nun weitreichende Entscheidungen getroffen, um den Standort in Wissen zu sichern.
Wissen. Die weltweite Automobilindustrie befindet sich weiterhin in einer herausfordernden Marktsituation. Insbesondere die deutschen Hersteller stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Eine schwache Konjunktur, rückläufige Investitionen, steigende Kosten sowie globale Krisen und geopolitische Unsicherheiten belasten die gesamte Branche und führen zu einer spürbaren Zurückhaltung in vielen Märkten.
Zukunft Standort Wissen
Auch NIMAK spürt die Auswirkungen dieser Entwicklung deutlich. Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung eine umfassende Analyse der aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen vorgenommen und strategische Entscheidungen getroffen, um das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig und den Standort in Wissen nachhaltig wetterfest aufzustellen.
Im Zuge dieser Neuausrichtung wird NIMAK den Geschäftsbereich Sondermaschinenbau schließen. Künftig wird sich das Unternehmen noch stärker auf standardisierte Produkte sowie auf Geschäftsbereiche mit nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Gewinnmargen konzentrieren. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen gezielt auf zukunftsfähige Kernkompetenzen auszurichten und die Stabilität des Unternehmens langfristig zu sichern.
Konsequenz für Mitarbeitende
Die Entscheidung ist der Geschäftsführung nicht leichtgefallen. Mit der Schließung des Bereichs Sondermaschinenbau wird es auch personelle Veränderungen geben. Einige Mitarbeiter werden das Unternehmen verlassen. NIMAK wird den betroffenen Beschäftigten den Wechsel in eine Transfergesellschaft anbieten, um sie aktiv bei der beruflichen Neuorientierung und dem Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse zu unterstützen.
"Wir wissen, dass diese Maßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter sehr belastend sind. Gleichzeitig müssen wir heute die notwendigen Schritte einleiten, damit NIMAK auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen kann", erklärt André Tünkers, geschäftsführender Gesellschafter der TÜNKERS Gruppe und führt aus: "Unser Ziel ist es, das Unternehmen stabil, profitabel und zukunftsfähig aufzustellen und den Standort in Wissen zu erhalten." NIMAK sieht in der strategischen Fokussierung einen wichtigen Schritt, um sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen und auch künftig ein verlässlicher Partner für Kunden weltweit zu bleiben. (PM)
Mehr dazu:
Wirtschaft
Lokales: Wissen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion





























