Pressemitteilung vom 20.05.2026 
Fading Hill Cask 204: Birkenhof-Brennerei holt Titel "Best German Whisky 2026"
ANZEIGE | Die Birkenhof-Brennerei aus Nistertal im Westerwald ist mit ihrem Fading Hill Single Malt Whisky Peat Warehouse Selection Cask 204 als „Best German Whisky 2026" ausgezeichnet worden. Der getorfte Single Cask aus einem Rum-Fass setzte sich beim German Whisky Award des Verbands Deutscher Whiskybrenner gegen die gesamte deutsche Whisky-Konkurrenz durch.
Nistertal. Stefanie Klöckner ist Geschäftsführerin, Wein- und Gewürz-Sommelière, Kräuterexpertin, Sensorikerin und seit vielen Jahren eine der wenigen Frauen, die im deutschen Whisky nicht nur präsent, sondern wirklich prägend sind. Die Branche hat ihr dafür einen Namen gegeben, der durchaus selten vergeben wird: The Female Voice in German Whisky.
Was dahinter steckt, lässt sich nicht auf eine Entscheidung zurückführen. Es ist das Ergebnis eines langjährigen, konsequenten Weges. Als Stefanie Klöckner 2002 auf dem Birkenhof in Nistertal die Destillation des ersten Fading Hill Whiskys initiierte, war das in vielerlei Hinsicht ein Schritt gegen den Strom, denn deutscher Whisky war kein etabliertes Thema. Sie tat es trotzdem, weil sie es für richtig hielt, weil ihr Gespür für eine echte Marktchance es ihr sagte und weil sie das Können und die Kompetenz dafür im Haus wusste.
Aus dieser frühen Entscheidung ist über die Jahre ein eigenständiges Whisky-Profil gewachsen, das heute für sich steht. Fading Hill Whisky hat eine klare, eigenständige Linie. Die Core-Range des Hauses umfasst drei Whiskys mit individuellem Charakter: einen Single Malt Classic, zweifach aromaschonend destilliert und in Ex-Bourbon- und Sherryfässern gereift, mit feinen Aromen aus Honig, Trockenfrüchten und malziger Süße. Einen Single Rye Roggenwhisky, eine Hommage an das im Westerwald tief verwurzelte Getreide, mit würziger, pfeffriger Struktur und cremigem Finish. Und den Single Malt Peat Classic, der mit seinen warmen, torfig-rauchigen Lagerfeuer-Noten und seiner tiefen, malzigen Süße überrascht. Ergänzt wird die Range durch die Fading Hill Warehouse Selection, limitierte Einzelfass- und Sondereditionen, die Einblick in die Experimentierfreude des Hauses geben, ohne die Classic-Linie zu verwässern.
Stefanie Klöckners Einfluss beschränkt sich dabei nicht nur auf die eigene Destillerie. Als Gründungsmitglied des Verbands Deutscher Whisky-Brenner hat sie dazu beigetragen, dem deutschen Whisky eine kollektive Stimme zu geben – in einer Zeit, in der es diese Stimme faktisch noch nicht gab. Wer heute von der wachsenden Qualität und Vielfalt deutschen Whiskys spricht, spricht auch von Arbeit, die sie mitgeleistet hat.
Unterstützt wird sie dabei von ihrer Familie, die selbst Teil dieser Geschichte ist. Ihre Söhne Lukas und Jonas bilden gemeinsam die achte Generation des Familienunternehmens. Lukas Klöckner (M.Sc. Bioprozesstechnologie, Business- und General Management) verantwortet die strategische, technische und vertriebliche Ausrichtung des Hauses. Jonas Klöckner, Master Distiller und 2021 als Best Young Craft Distiller of the Year (Craft Spirits Berlin) ausgezeichnet, steht für die handwerkliche Whisky-Kompetenz der Brennerei. Er zeichnet auch für Produktentwicklung und als Getränketechnologe für die technische Betriebsleitung verantwortlich. Mit Alicia Klöckner, Ehefrau von Jonas, hat das Haus nun einen weiteren wichtigen weiblichen Part gewonnen: Sie ist in einer Schlüsselposition im Projekt- und Prozessmanagement der Birkenhof-Brennerei tätig.
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Zwei Frauen, deren Arbeit dafür sorgt, dass die Destillerie im Westerwald nicht nur ausgezeichnete Whiskys produziert, sondern gehört wird. Einen deutlichen Beweis dafür lieferte kürzlich der German Whisky Award 2026. Der Verband Deutscher Whiskybrenner zeichnet in diesem Wettbewerb die besten deutschen Whiskys in sechs Kategorien aus – von Grain und Roggen über Single Malt in Trink- und Fassstärke bis hin zu getorften Whiskys. Neben 16 Goldmedaillen und 86 Silbermedaillen wurden Kategoriesieger bestimmt; aus diesem Kreis wählte die Jury anschließend den besten deutschen Whisky des Jahres. Dieser Titel ging nach Nistertal.
German Whisky Award 2026 – Best German Whisky
Single Malt Whisky Peat Warehouse Selection | Cask 204 | 6 Jahre | 53,0 % Vol. | Kategoriesieger Single Malt Torf und Rauch, Fassstärke und Gesamtsieger des Wettbewerbs. Ein Einzelfass, Rum Cask No. 204, sechs Jahre Reife und ein spannendes Ergebnis: Noten von Nougat und dunklem Rauch treffen auf Anklänge vollreifer tropischer Früchte, die dem Whisky eine exotische und zugleich markante Aromatik verleihen. Ein komplexes Zusammenspiel von Rum- und Torfnuancen sorgt für ein spannendes, facettenreiches Geschmackserlebnis. Am Gaumen zeigt er sich kräftig und mundfüllend, mit intensiver Struktur und lebendiger Präsenz. Ein Whisky, der zeigt, was möglich ist, wenn man einem Destillat die Zeit lässt, die es braucht.
Dass dieser Single Cask Whisky den Gesamtsieg holte, ist kein Zufall. Er steht für eine Brennerei, die den deutschen Whisky seit dem ersten Tag ernst nimmt. Und für eine Frau, die das damals schon wusste. (prm)
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