Pressemitteilung vom 22.05.2026 
Achtung: Neue Zollgebühren beim Online-Shopping ab dem 1. Juli
Ab dem 1. Juli 2026 müssen Verbraucher bei Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern mit zusätzlichen Zollgebühren rechnen. Diese Änderungen könnten vermeintliche Schnäppchen schnell teurer machen. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, worauf man achten sollte.
Düsseldorf. Günstige Angebote auf Online-Plattformen wie Temu oder Shein wirken oft verlockend. Doch neue Zollregelungen ab dem 1. Juli könnten die Kosten erheblich erhöhen. "Dadurch können hohe Kosten entstehen, die man im ersten Moment übersieht", warnt Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale NRW. Eine Handyhülle könnte dann durch Einfuhrabgaben schnell mehr als das Doppelte kosten.
Viele Plattformen scheinen europäisch, versenden jedoch aus Drittstaaten wie China. Lange Lieferzeiten und fehlende Anbieterangaben sind Hinweise. Ein Blick ins Impressum oder in die Versandinformationen klärt den tatsächlichen Unternehmenssitz.
Zusatzkosten im Blick behalten
Aktuell fallen auf Sendungen unter 150 Euro keine Gebühren an. Ab dem 1. Juli kommen jedoch pauschale Zollgebühren und eventuell Einfuhrumsatz- oder Verbrauchssteuern hinzu. Paketdienste berechnen zudem Auslagenpauschalen, beispielsweise 7,50 Euro bei der Deutschen Post. Verbraucher sollten vorab die Gesamtkosten prüfen.
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Rechte bei Rückgabe beachten
Rücksendungen außerhalb der EU können ebenfalls teuer sein, da andere Regelungen gelten. Das gesetzliche Widerrufsrecht greift nicht immer. Verbraucher sollten sich über Rückgabebedingungen informieren und prüfen, ob ein Kauf innerhalb der EU günstiger ist. Zudem ist es ratsam, sparsam mit persönlichen Daten umzugehen und sichere Zahlungsmethoden zu wählen. (PM/Red)
Weiterführende Informationen:
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