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Nachricht vom 26.05.2026    

Eltern im Fokus: Sicherheitstipps für den Schwimmbadbesuch in Rheinland-Pfalz

Nach zwei Vorfällen in Freibädern in Rheinland-Pfalz betont die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die Verantwortung der Eltern bei der Aufsicht ihrer Kinder. Die Vorkommnisse werfen ein Schlaglicht auf die Bedeutung von Wachsamkeit und geeigneten Sicherheitsmaßnahmen beim Schwimmen.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Rheinland-Pfalz. Nach zwei tödlichen Unglücken am Wochenende in rheinland-pfälzischen Freibädern rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Eltern, ihre Kinder stets gut zu beaufsichtigen. "Die Aufsichtspflicht liegt auch im Schwimmbad bei den Eltern", erklärte Marco Vogt, Pressesprecher des Landesverbands Rheinland-Pfalz in Lehmen. In zwei Schwimmbädern waren ein vierjähriger und ein elfjähriger Junge tödlich verunglückt. Der genaue Hergang ist weiterhin unklar.

Zwar haben auch Betreiber eine Aufsichtspflicht, jedoch sollten Eltern nicht davon ausgehen, dass die Badeaufsicht ihr Kind jederzeit im Blick behalten kann. Dies gilt besonders bei hohem Besucheraufkommen. Zehn Personen im Becken lassen sich noch gut beaufsichtigen, bei hundert wird es unmöglich. "Da sind so viele Körper, die schwimmen, hopsen und springen", so Vogt. Wenn ein Kind im Trubel einen kleinen Schubser erhält und ins Wasser fällt, kann das leicht unbemerkt bleiben. Oft ist es zu spät, wenn andere Schwimmer einen reglos im Wasser treibenden Körper bemerken.




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Schwimmwesten empfehlenswert
Kinder, die nicht schwimmen können, müssen durchgehend von ihren Eltern beaufsichtigt werden - auch mit Schwimmhilfen. Zur Sicherheit empfiehlt Vogt Schwimmwesten, während er von Schwimmflügeln abrät, da diese sich schnell vom Arm lösen können, wenn das Kind ins Wasser springt.

Zu wenige Bäder
Kinder können je nach Koordinationsfähigkeit etwa im Alter von acht oder neun Jahren schwimmen lernen. Doch 60 Prozent aller Kinder ab neun Jahren können nicht schwimmen. "Es gibt zu wenige Möglichkeiten, es zu lernen", sagte Vogt. Der Mangel an Schwimmbädern sei ein Grund dafür. Schwimmen sollte in einem gesicherten Raum wie einem Becken erlernt werden, nicht in einem See oder Fluss. Die Wartelisten für Kurse beim DLRG sind lang; je nach Region kann die Wartezeit bis zu zwei Jahre betragen. (dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Kinder & Jugend  
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