Letzte Sitzung vor der Sommerpause: Stadtrat Wissen tagte im Kulturwerk
Von Klaus Köhnen
Stadtbürgermeister Berno Neuhoff eröffnete die Sitzung mit einer Gedenkminute. Die Tagesordnung wurde um zwei Punkte erweitert. Diesem Antrag wurde einstimmig entsprochen. Hierbei handelte es sich um eine Sanierung der Bergstraße und die Dachsanierung an der Friedhofshalle Waldfriedhof.
Wissen. Die Tagesordnung enthielt, einschließlich der Erweiterungen, zehn Punkte. Der erste Punkt behandelte die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Schönstein. Wie bereits bekannt sei, so der Stadtbürgermeister, müssen alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr erneuert werden. Der Beginn wird das Gerätehaus für den Löschzug "Schönstein/Mittelhof" sein. Der Standort ist, so Neuhoff in seiner Erläuterung, bewusst Richtung Mittelhof verschoben worden, da dort, neben der Stadt Wissen, das größte Gefahrenpotential liege. Der Feuerwehrbedarfsplan weist dies, mit Blick auf die angesiedelten Einrichtungen der Lebenshilfe, eindeutig aus. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Der Forstwirtschaftsplan 2026 war ein weiterer Tagesordnungspunkt. Die Ratsmitglieder nahmen diesen zur Kenntnis und stimmten zu. Die straßenrechtliche Widmung der Fläche im Bereich des Wissener Jahrmarktes wurde erforderlich, da einige Grundstücke in diesem Bereich, Stadthaus "Auf der Rahm 2", veräußert wurden. Der gesamte Bereich wird nun "Platz des Wissener Jahrmarktes" heißen und als Gemeindestraße so aufgeführt. Die Entscheidung hierfür traf der Stadtrat ohne Gegenstimmen.
Neue Ideen KG stellte Antrag
Die Mitglieder des Stadtrates berieten dann über einen Antrag der Karnevalsgesellschaft Wissen 1856 e.V. (KG). Die KG hatte einen Antrag an die Stadt gestellt, der folgenden Inhalt hat: Der Karneval soll wieder mehr in die Innenstadt geholt werden. Da der Platz vor dem Rathaus, wegen der Bauarbeiten" nicht genutzt werden könne, solle der Platz des Wissener Jahrmarktes genutzt werden. Neben der Rathauserstürmung (donnerstags) ist geplant, am Freitag einen "Nachtzug (Beginn gegen 18 Uhr) durchzuführen. Hierfür wäre kein gesondertes Sicherheitskonzept erforderlich, da mit weniger als 5.000 Teilnehmern gerechnet werde. Nach kurzer Diskussion wurde der Antrag einstimmig angenommen.
Glasfaseranschluss ist nicht überall möglich
Der Vorsitzende erläuterte im Punkt fünf der Tagesordnung den Stand des Glasfaserausbaus. Hierbei wurde auch die Versorgung von Einzelgehöften und außerhalb liegenden Häusern behandelt. Um auch diesen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu schnelleren Datenleitungen zu gewähren, soll für diese die satellitengestützte Versorgung bezuschusst werden. Der Förderbetrag, so die Vorlage der Verwaltung, belaufe sich auf 20.000 Euro. Hierbei wird von maximal 200 Antragstellern und einer Förderhöhe von 100 Euro/Antrag ausgegangen. Nach einer kontroversen Diskussion, die auch die Frage nach dem Aufwand (Bürokratie) zum Inhalt hatte, wurde der Antrag vom Stadtrat angenommen.
Die Punkte Sanierung Bergstraße und Sanierung des Daches der Friedhofskapelle wurden einstimmig beschlossen. Der Tagesordnungspunkt "Einwohnerfragestunde" kam nicht zum Tragen, da niemand anwesend war.
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