Pressemitteilung vom 28.05.2026 
Webseminar zeigt, wie digitale Täuschung im Netz erkannt wird
Gefälschte Bilder, erfundene Identitäten und emotionale Manipulation im Netz nehmen zu. Besonders junge Menschen geraten ins Visier von Tätern, doch auch Erwachsene sind betroffen. Ein Webseminar des LKA will zeigen, wie solche Maschen erkannt werden können.
Mainz. Täuschung im digitalen Raum gehört längst zum Alltag. Dazu zählen KI generierte Bilder und Videos, gefälschte Identitäten und gezielte Manipulationen. Oft beginnt eine digitale Straftat mit einer Lüge, die durch moderne Technik besonders glaubwürdig wirkt. Täter nutzen diese Möglichkeiten gezielt, um Vertrauen aufzubauen und Menschen zu beeinflussen.
Kinder und Jugendliche im Fokus
Vor allem Kinder und Jugendliche geraten im Internet ins Visier von Kriminellen. Mit Methoden wie Cybergrooming oder Sextortion setzen Täter junge Menschen emotional unter Druck und versuchen, sie auszunutzen. In diesem Zusammenhang kann es auch zu strafbaren Handlungen kommen, etwa zum Besitz oder zur Verbreitung kinder und jugendpornografischer Inhalte.
Auch Erwachsene betroffen
Doch nicht nur junge Menschen sind von solchen Straftaten betroffen. Auch Erwachsene können Opfer werden, etwa beim sogenannten Love Scamming oder durch Sextortion. Dabei täuschen Kriminelle Gefühle oder Beziehungen vor, um an Geld oder persönliche Informationen zu gelangen. Die Maschen wirken oft glaubwürdig und setzen gezielt auf Vertrauen und emotionale Nähe.
Webseminar zur Aufklärung
Im Rahmen der Woche der Medienkompetenz findet Donnerstag, 11. Juni 2026, von 14 bis 15 Uhr, ein Webseminar statt. LKA Präventionsexpertin Carina Kneip erklärt darin, wie digitale Täuschungen funktionieren, welche Strategien Täter anwenden und woran manipulierte Inhalte sowie betrügerische Absichten erkannt werden können. Außerdem werden Unterstützungs und Hilfsangebote für Betroffene vorgestellt. Weitere Informationen und Anmeldung sind online verfügbar. (PM/bearbeitet durch Red)
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