Pressemitteilung vom 05.06.2026 
Neue Einblicke in die Gewässerwiederherstellung an der Ahr
Das Forschungsprojekt "MonAHR" hat eine interaktive "ArcGIS StoryMaps" veröffentlicht, die ab sofort online verfügbar ist. Dieses Tool bietet einen umfassenden Einblick in die laufenden Wiederherstellungsmaßnahmen im Ahrtal und macht wissenschaftliche Erkenntnisse für Interessierte zugänglich.
Koblenz. Nach dem verheerenden Hochwasser 2021 an der Ahr sind zahlreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur erforderlich, darunter auch die Renaturierung der Gewässer. Diese Entwicklungen untersucht das wissenschaftliche Projekt MonAHR: "Monitoring der Gewässerwiederherstellungs-Maßnahmen an der Ahr nach der Flutkatastrophe". Die von der Hochschule Trier, der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz durchgeführte Studie wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz sowie lokalen Behörden unterstützt.
Die kürzlich veröffentlichte "ArcGIS StoryMaps" erklärt das Forschungsvorhaben und die angewandten Methoden detailliert. Interaktive Karten zeigen Veränderungen im Ahrtal anhand von Luftbildern vor und nach der Flut. Nutzer können so die dynamischen Entwicklungen nachvollziehen. Ergänzende Informationen zu den wissenschaftlichen Methoden und eingesetzten Technologien bieten weiteren Einblick.
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Das "MonAHR-Projekt" erweitert das bestehende behördliche Monitoringnetzwerk um wissenschaftliche Daten und begleitet die Entwicklung der Ahr während der Wiederherstellungsmaßnahmen. Dieses Projekt ist eine Forschungskooperation der Hochschule Trier (Umwelt-Campus Birkenfeld), der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz. Finanziert und unterstützt wird es durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz, den Landkreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ziel ist es, ein genaues Verständnis der ökologischen Prozesse und des Zustands der Ahr zu erlangen. Dies soll helfen, Handlungsalternativen bei zukünftigen Bau- und Wiederherstellungsmaßnahmen zu bewerten.
Mit der Veröffentlichung der "ArcGIS StoryMaps" schafft das "MonAHR-Projekt" einen offenen Zugang zu seiner Forschungsarbeit und stärkt den Wissenstransfer in die Öffentlichkeit. Perspektivisch wird die Plattform kontinuierlich erweitert: Zukünftig sollen hier auch aktuelle Forschungsergebnisse veröffentlicht und geteilt werden. (PM/Red)
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