Pressemitteilung vom 10.06.2026 
100 Jahre Kloster Bruche: Großes Jubiläumsfest mit Blick in die Zukunft
Das ehemalige Kloster Bruche blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Zum 100. Jahrestag der Grundsteinlegung lädt das Ökumenische Hospiz Kloster Bruche zu einem großen Fest für die ganze Familie ein. Neben Unterhaltung und Begegnungen stehen auch wichtige Zukunftspläne für den Standort im Mittelpunkt.
Betzdorf-Bruche. Das Ökumenische Hospiz Kloster Bruche und sein Förderverein laden am Samstag, 13. Juni 2026, zu einem großen Jubiläumsfest auf das Gelände des ehemaligen Klosters ein. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Vor 100 Jahren wurde der Grundstein für das Kloster Bruche gelegt.
Mit einem abwechslungsreichen Programm möchten die Verantwortlichen gemeinsam mit der Bevölkerung feiern und zugleich die Geschichte sowie die heutige Bedeutung des Ortes für die Region in den Mittelpunkt stellen.
Buntes Programm für die ganze Familie
Der Festtag beginnt um 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle. Dieser wird von Mitarbeitenden mitgestaltet. Ab 13 Uhr startet anschließend das Jubiläumsfest auf dem gesamten Gelände.
Für Familien und Kinder werden zahlreiche Angebote bereitgehalten. Dazu gehören:
• eine große Hüpfburg
• ein Spielemobil, betreut von den Messdienern aus Bruche
• Luftballonkünstler
• der geöffnete Lichtergang mit besonderen Einblicken
Das weitläufige Gelände soll dabei zu einem Treffpunkt für Besucher aller Generationen werden und Raum für Begegnungen schaffen.
Musik und kulinarische Angebote
Auch das kulinarische Angebot fällt vielfältig aus. Besucher können sich auf Kaffee und Kuchen, Waffeln, Crêpes, Pommes, Grillwürstchen und Steaks freuen. Zudem werden kühle Getränke angeboten. Für verschiedene Geschmäcker stehen auch vegetarische Varianten zur Verfügung.
Für die musikalische Begleitung sorgen die Stadtkapelle Betzdorf sowie die Valentinsmusiker. Gegen 18 Uhr übernimmt der Gitarrist "Der Ax" die musikalische Gestaltung des Abends.
Einblicke in Geschichte und Gegenwart
Parallel zum Unterhaltungsprogramm präsentieren sich zahlreiche Einrichtungen und Organisationen an Informationsständen. Mit dabei sind unter anderem:
• die Palliativstation am Diakonie Klinikum Kirchen
• die Ökumenische Sozialstation Betzdorf Kirchen
• die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) Bruche
• der Ambulante Hospizdienst Betzdorf
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Darüber hinaus beteiligt sich der Betzdorfer Geschichtsverein am Jubiläum. Anlässlich des 100. Jahrestages der Grundsteinlegung wurde eine Sonderveröffentlichung zur Geschichte des Klosters erarbeitet.
Besucher erhalten die Möglichkeit, historische Fotografien zu betrachten, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen und die Entwicklung des Standortes nachzuvollziehen. Die Darstellung reicht von den Anfängen als Kloster und Druckerei bis zur heutigen Nutzung als Hospiz.
Hospiz stößt an räumliche Grenzen
Das Jubiläumsfest richtet den Blick nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Zukunft des Standortes.
Im Jahr 2023 wurde im ehemaligen Klostergebäude das erste stationäre Hospiz der Region unter Trägerschaft der Diakonie in Südwestfalen eröffnet. Damit konnte eine Versorgungslücke geschlossen werden. Seitdem begleitet das Hospiz schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase und unterstützt deren Angehörige.
Das historische Gebäude besitzt zwar einen besonderen Charakter, erfüllt jedoch in mehreren Bereichen nicht mehr die Anforderungen moderner Hospizarbeit. Die Inbetriebnahme des Hospizes war nur mit einer Sondergenehmigung der zuständigen Behörde möglich.
Neubau auf dem Klostergelände geplant
Deshalb planen die Verantwortlichen einen Neubau auf dem Gelände. Vorgesehen sind zehn moderne Gästezimmer mit jeweils eigener Terrasse. Darüber hinaus sind großzügige Gemeinschaftsbereiche, ein Raum der Stille sowie eine barrierefreie Gartenanlage geplant.
Während des Jubiläumsfestes erhalten Besucher erstmals die Gelegenheit, den vorgesehenen Standort des Neubaus direkt zu besichtigen und sich über die Planungen zu informieren.
Für die Umsetzung des Projekts werden nach derzeitigen Schätzungen rund 3,5 Millionen Euro benötigt. Etwa 2 Millionen Euro sollen durch Spenden finanziert werden. Mit dem Neubau soll die hospizliche Versorgung in der Region langfristig gesichert und weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig soll die besondere Geschichte des traditionsreichen Standortes fortgeschrieben werden. (PM/bearbeitet durch Red)
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