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Nachricht vom 24.07.2012    

Land investiert in wasserwirtschaftliche Maßnahmen

Mehr als 900.000 Euro sind vom Land für wasserwirtschaftliche Maßnahmen in den Verbandsgemeinden Altenkirchen, Gebhardshain und Wissen bewilligt worden, wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten dem SPD-Politiker Thorsten Wehner kürzlich mitteilte.

Kreis Altenkirchen. Für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Unterkreisgebiet hat das Land in diesen Tagen Bewilligungen in einer Gesamthöhe von 903.000 Euro ausgesprochen. Diese Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner jetzt aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten.

Wie der SPD-Politiker mitteilt, handelt es dabei um die folgenden Projekte:

Verbandsgemeinde Altenkirchen:
Für den Bau der Regenüberlaufbecken Weyerdamm und Mammelzen wurde ein weiteres Darlehen aus dem Zinszuschussprogramm in Höhe von 700.000 Euro bewilligt. In den Regenüberlaufbecken wird Stauvolumen geschaffen, um durch Rückhaltung und mechanische Reinigung die Entlastungsmengen zu reduzieren. Frühere Finanzierungsabschnitte wurden bereits mit Darlehen in einer Gesamthöhe von knapp 35 Mio. Euro gefördert.
Ein weiteres Darlehen von 76.000 Euro wurde für die Erneuerung der Wasserleitung von Werkhausen zum Ortsteil Acker bewilligt. Die bestehende Leitung stammt aus dem Jahr 1962. Rohrbrüche und Reparaturen machen eine komplette Erneuerung notwendig.

Verbandsgemeinde Gebhardshain:
Eine Zuweisung in Höhe von 30.000 Euro ist für die Herstellung einer Vorflut in der Gemarkung Elkenroth ausgesprochen worden. Noch in den 1960er Jahren wurde das komplette Außengebietswasser und Teile des in der Elkenrother Ortslage anfallenden Oberflächenwassers über offene Gräben in den Bach eingeleitet. Mit zunehmender Besiedlung und dem Bau der Ortskanalisation wurden die Gräben aufgegeben und das Wasser über die Mischwasserkanalisation abgeleitet. Langfristig soll ein Trennsystem aufgebaut werden. Hierfür wird durch die Ortslage eine neue Vorflut hergestellt. Diese ist dazu bestimmt, das Außengebietswasser abzuklemmen und getrennt abzuleiten. Auf diese Weise kann der hohe Fremdwasseranteil im Kläranlagenzulauf erheblich reduziert werden. Durch bereits früher geförderte Finanzierungsabschnitte summieren sich die Zuschüsse für das Projekt auf insgesamt 150.000 Euro.



Verbandsgemeinde Wissen:
97.000 Euro sind für die Sanierungen der beiden Trinkwasserhochbehälter in den Stadtteilen Köttingen und Schönstein als Darlehen bewilligt worden. Die Bausubstanz der beiden Hochbehälter ist in den letzten Jahren zunehmend schlechter geworden. So zeigen sich Risse und rostige Stellen in den Außenwänden, außerdem löst sich der Innenputz. Eine kurzfristige Sanierung ist daher dringend erforderlich. Wehner erinnert daran, dass im Wissener Stadtgebiet in den letzten vier Jahren bereits drei Hochbehälter saniert werden mussten. Dafür waren vom Land rund 1,22 Mio. Euro geflossen.



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