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Pressemitteilung vom 11.06.2026    

EAM investiert kräftig in Netze, Windkraft und die Energiewende

ANZEIGE | Die EAM hat im Geschäftsjahr 2025 ein stabiles Ergebnis erzielt und ihre Rolle als Energiepartner der Region weiter ausgebaut. Das Unternehmen investiert so viel wie nie in seine Netze, treibt Windkraftprojekte voran und setzt zugleich auf Ausbildung, neue Arbeitsplätze und die Zusammenarbeit mit Kommunen.

Die beiden EAM-Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever (li.) und Olaf Kieser. (Foto: EAM GmbH & Co. KG)

Region. Die EAM sieht sich nach dem Geschäftsjahr 2025 weiter auf Erfolgskurs. Der kommunale Energieversorger verweist auf ein stabiles Jahresergebnis, hohe Investitionen in die Netzinfrastruktur und Fortschritte bei der Energiewende. Nach Angaben des Unternehmens habe sich erneut gezeigt, wie wichtig eine Energieversorgung sei, die stärker auf erneuerbare Energien setzt und damit Abhängigkeiten von Energieimporten aus politisch unsicheren Staaten verringert.

Die EAM betont, dass Solarenergie, Windkraft und weitere erneuerbare Quellen ein zentraler Baustein für eine verlässliche und nachhaltige Versorgung der Region sind. Diese Linie habe das Unternehmen auch im vergangenen Jahr konsequent weiterverfolgt.

Stabiles Ergebnis und Bedeutung für die Region
Die Umsatzerlöse der EAM-Gruppe beliefen sich 2025 auf 1.346 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH & Co. KG lag bei 54 Millionen Euro. Zugleich unterstreicht das Unternehmen seine wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Der gesamte in der Region verbliebene Wertbeitrag betrug 332 Millionen Euro.

Zu diesem Wertbeitrag zählen Löhne und Gehälter, Aufträge an Firmen im Versorgungsgebiet, Konzessionszahlungen an die Gemeinden, die Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen. Auch bei den Beschäftigten verzeichnete die EAM weiteres Wachstum. Bis zum Jahresende stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 1.980, darunter 129 Auszubildende.

Nach Unternehmensangaben wurden in den vergangenen fünf Jahren mehr als 500 neue Mitarbeiter eingestellt. Darin sieht die EAM einen Hinweis darauf, dass die Energiewende in der Region nicht nur technisch, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt spürbar angekommen ist.

Auszeichnung für die Ausbildung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt für die EAM in der Nachwuchsförderung. Für die Qualität ihrer Ausbildung wurde sie vom Magazin Focus Money zum achten Mal in Folge als einer der besten Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet. In der Branche Energieversorger regional belegte das Unternehmen mit 78,4 von 80 möglichen Punkten erneut den ersten Platz.

In die Bewertung flossen unter anderem der Ausbildungserfolg, strukturelle Daten zur Ausbildung und zusätzliche Angebote ein. Die EAM wertet die erneute Auszeichnung als Bestätigung dafür, dass sie ihr Engagement in der Aus- und Weiterbildung auf hohem Niveau fortsetzen und weiter ausbauen will.

Rekord-Investitionen in die Netze
Eine zentrale Rolle für die Energiewende spielt aus Sicht des Unternehmens der Ausbau der Netzinfrastruktur. Das Stromnetz müsse in der Lage sein, immer größere Mengen an Strom aus Photovoltaik und Windenergie aufzunehmen. Im vergangenen Jahr hat die EAM nach eigenen Angaben knapp 15.000 EEG-Anlagen neu an ihr Netz angeschlossen.

Insgesamt sind mittlerweile fast 120.000 EEG-Anlagen mit dem Stromnetz der EAM verbunden. Sie erzeugen Strom für den Eigenbedarf oder speisen ihn in das Netz ein. Damit diese wachsenden Mengen an Ökostrom zuverlässig aufgenommen werden können, investiert das Unternehmen fortlaufend in eine leistungsfähige und intelligente Infrastruktur.




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Allein 2025 flossen 161 Millionen Euro in Investitionen. Das stellt nach Angaben der EAM einen neuen Rekord dar. Mehr als zwei Drittel dieses Betrags wurden für Erhalt, Ausbau und Modernisierung der eigenen Energienetze verwendet, vor allem für das Stromnetz. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen sogar Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro. Ein wesentlicher Teil davon soll erneut in Maßnahmen zur Energiewende fließen.

Windkraft als weiterer Baustein
Neben dem Netzausbau setzt die EAM auch auf eigene Windkraftprojekte sowie auf die Unterstützung von Städten und Gemeinden bei Planung und Umsetzung. Noch in diesem Jahr sollen der Windpark Hopfenberg bei Stadtallendorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Windpark Reinhardswald im Landkreis Kassel in Betrieb gehen.

Zusammen verfügen diese beiden Projekte über 22 Windenergieanlagen. Nach Angaben der EAM sollen sie über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren jährlich rund 350 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit könnten mehr als 115.000 Haushalte mit umweltfreundlich erzeugter Energie versorgt werden.

Darüber hinaus hat das Unternehmen die Genehmigung für vier weitere Windkraftanlagen in der Gemeinde Angelburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie für zwei Windräder bei Schwalmstadt im Schwalm-Eder-Kreis erhalten. Beide Windparks sollen voraussichtlich im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

Kommunen als Partner der Energiewende
Positiv entwickelt sich nach Angaben der EAM auch die EAM EnergiewendePartner GmbH, kurz EWP. Sie unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung individueller Energiewendekonzepte. Inzwischen zählt die Gesellschaft 51 Gesellschafter, darunter vier Landkreise, zwei Verbandsgemeinden, eine Samtgemeinde, ein Abwasserverband sowie 43 Städte und Gemeinden.

Grundlage der Zusammenarbeit ist jeweils eine Analyse der Ist-Situation. Darauf aufbauend wird ein auf die jeweilige Kommune zugeschnittenes Konzept erarbeitet, das auf CO2-Reduktion oder CO2-freie Lösungen im Energiebereich zielt. Wichtig ist laut EAM, dass die Maßnahmen wirtschaftlich und nachhaltig sind.

Anschließend begleitet das Unternehmen auch die Umsetzung. Dazu zählen unter anderem Projekte in den Bereichen Photovoltaik, Elektromobilität, Nahwärme und einzelne Wärmelösungen für kommunale Gebäude. Als Beispiel nennt die EAM die energetische Komplettsanierung des Bauhofs in Breidenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf im vergangenen Jahr.

Den aktuellen Geschäftsbericht der EAM finden Sie im Internet auf www.EAM.de. (PM/bearbeitet durch Red)


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