Pressemitteilung vom 11.06.2026 
Zwei neue Steuerberaterinnen aus dem Kreis Altenkirchen bestellt
Die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz hat 81 neue Steuerberaterinnen und Steuerberater feierlich in den Berufsstand aufgenommen. Darunter sind auch zwei Frauen aus dem Kreis Altenkirchen, die eine der anspruchsvollsten beruflichen Qualifikationen in Deutschland erlangt haben.
Gensingen/Altenkirchen. Im ClassicX Landhaus in Gensingen hat die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz insgesamt 81 neu bestellte Steuerberaterinnen und Steuerberater feierlich in den Berufsstand aufgenommen. Zu den Neubestellten gehören auch Carolin Rosenbauer aus Wallmenroth und Pia Viktoria Steiger aus Niederfischbach. Beide haben mit persönlichem Einsatz, fachlicher Kompetenz und erheblicher Ausdauer eine der anspruchsvollsten beruflichen Qualifikationen in Deutschland erworben.
Glückwünsche von Finanzministerium und Kammer
Finanzministerin Doris Ahnen ließ sich bei der Feier durch die Leiterin der Steuerabteilung, Dr. Phuong-Mai Pott, vertreten. In ihrem Grußwort hob sie hervor, dass die neu bestellten Berufsträger nicht nur ein anspruchsvolles Ziel erreicht hätten, sondern damit auch Verantwortung für eine zentrale Aufgabe im Wirtschafts- und Gemeinwesen übernähmen. In Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher Veränderungen, zunehmender steuerlicher Komplexität und fortschreitender Digitalisierung seien Steuerberater unverzichtbare Anlaufstellen für Bürger und Unternehmen. Sie schafften Orientierung, stärkten das Vertrauen in das Steuersystem und leisteten einen wichtigen Beitrag zu Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlicher Stabilität.
Auch der Präsident der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, Walter Sesterhenn, würdigte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen. Das Steuerberaterexamen verlange nicht nur exzellentes Fachwissen, sondern auch Belastbarkeit, Disziplin und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Wer diesen Weg erfolgreich gehe, beweise die Fähigkeit, Mandanten sicher durch immer komplexere steuerliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu begleiten.
Anspruchsvolle Qualifikation mit breitem Fachwissen
Mit ihrer Bestellung sind die neuen Steuerberater nun berechtigt, die in Deutschland geschützte und hoch angesehene Berufsbezeichnung "Steuerberater" zu führen. Voraussetzung dafür waren jahrelange Berufserfahrung sowie eine intensive Vorbereitungszeit mit umfassenden Prüfungen in Fachgebieten wie Steuerrecht, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre und Berufsrecht.
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Als bestellte Berufsträger übernehmen sie künftig eine verantwortungsvolle Rolle als unabhängige Berater, Interessenvertreter und Vertrauenspersonen für Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen.
Digitalisierung verändert die Branche
Sesterhenn betonte zudem die wachsende Bedeutung des Berufsfelds in Zeiten zunehmender Digitalisierung, wirtschaftlicher Unsicherheiten und permanenter gesetzlicher Veränderungen. Moderne Steuerberatung umfasse heute zunehmend auch strategische, betriebswirtschaftliche und digitale Beratungsleistungen.
Der Einsatz von KI-gestützten Anwendungen, automatisierten Prozessen und digitalen Schnittstellen verändere die Arbeitsweise in den Kanzleien nachhaltig. Gleichzeitig eröffne er neue Möglichkeiten für eine individuelle und vorausschauende Mandantenbetreuung.
Nachwuchs als Zukunftssicherung
Sesterhenn verwies außerdem auf die besondere Bedeutung des qualifizierten Nachwuchses für die Zukunft der Branche. Viele Steuerberatungskanzleien stünden in den kommenden Jahren vor einem Generationswechsel. Hochqualifizierte Fachkräfte seien daher auch als potenzielle Kanzleinachfolger gefragter denn je. Sie würden entscheidend dazu beitragen, die flächendeckende steuerliche Beratung und die hohe Qualität des Berufsstandes langfristig zu sichern. (PM/bearbeitet durch Red)
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