Pressemitteilung vom 21.06.2026 
Gewitter sorgt für zahlreiche Feuerwehreinsätze in der Verbandsgemeinde
Ein starkes Gewitter hat am Freitagabend die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld getroffen. Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und ein Blitzeinschlag in ein Wohnhaus beschäftigten die Feuerwehr über mehrere Stunden. Zahlreiche Einsatzkräfte waren gefordert.
Altenkirchen. Eine Gewitterfront hat am Freitagabend (19. Juni 2026) für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gesorgt. Die ersten Alarmierungen gingen gegen 19.20 Uhr ein. Bis Mitternacht waren rund 80 Einsatzkräfte mit der Bewältigung der Folgen beschäftigt.
Der erste Einsatz führte die Feuerwehr in den Bereich Horhausen. Dort war ein Baum auf die B256 in Richtung Willroth gestürzt. Kurz darauf wurden Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn gerufen.
Unfall und Sturmschäden
Auf der Autobahn kam es im Bereich der Anschlussstelle Neuwied/Altenkirchen in Fahrtrichtung Köln nach Aquaplaning zu einem Verkehrsunfall. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte bei den notwendigen Maßnahmen.
Als Schwerpunkt der Unwetterlage entwickelte sich anschließend das Gebiet rund um Kircheib sowie entlang der B8. Mehrere Bäume stürzten auf Straßen und Gebäude. Zudem wurden Oberleitungen beschädigt oder abgerissen. Zeitweise kam es auf der B8 auch zu Überflutungen.
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Mehrere Einheiten im Einsatz
Die Feuerwehreinheiten aus Mehren und Weyerbusch waren in diesem Bereich im Einsatz. Gleichzeitig rückte der Löschzug Flammersfeld zu einer überfluteten Fahrbahn auf der B256 aus.
Ein weiterer Einsatz beschäftigte den Löschzug Altenkirchen in Eichelhardt. Dort war ein Blitz in ein Einfamilienhaus eingeschlagen. Die Feuerwehr übernahm die erforderlichen Maßnahmen vor Ort.
Koordination über die Einsatzzentrale
Die gesamte Unwetterlage wurde nach dem verbandsgemeindeeigenen Alarmplan "Flächenlage" abgearbeitet. Die Koordination der Einsätze erfolgte über die Feuerwehreinsatzzentrale Altenkirchen.
Gemeinsam mit der Wehrleitung und dem Einsatzführungsdienst wurden insgesamt 16 Einsätze gesteuert und die verfügbaren Kräfte eingesetzt. Der Löschzug Neitersen stellte währenddessen den Grundschutz sicher und hielt sich für weitere mögliche Einsätze bereit. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute bis Mitternacht im Einsatz. (PM/bearbeitet durch Red)
Lokales: Altenkirchen & Umgebung
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