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Pressemitteilung vom 25.06.2026    

Förderprogramm für Balkonkraftwerke im Kreis Altenkirchen erfolgreich abgeschlossen

Im Landkreis Altenkirchen wurde ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke erfolgreich beendet. Die bereitgestellten Mittel wurden vollständig ausgeschöpft, was auf eine hohe Beteiligung der Bürger hinweist. Das Programm hatte zum Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energien im privaten Bereich zu fördern.

Klimaschutzmanager Stefan Glässner freut, dass das Förderprogramm für Balkonkraftwerke im Kreis so rege genutzt wurde. (Foto: Kreisverwaltung/Thorsten Stahl)

Kreis Altenkirchen. Das Förderprogramm für private Balkonkraftwerke im Landkreis Altenkirchen ist offiziell beendet. Insgesamt standen 120.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, die nun vollständig genutzt wurden. Eine weitere Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Das Programm startete Ende 2024 und wurde aus Landesmitteln des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Es zielte darauf ab, die Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen, den Ausbau erneuerbarer Energien im privaten Bereich zu fördern und den Stromverbrauch aus fossilen Energiequellen zu verringern.

700 kleine Photovoltaikanlagen sparen 300 Tonnen CO₂ ein
Insgesamt wurden knapp 700 kleine, steckerfertige Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtmodulleistung von nahezu einem Megawatt gefördert. Diese Anlagen können jährlich rund 800.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Der Großteil dieses Stroms wird direkt in den jeweiligen Haushalten verbraucht oder mithilfe von Speichersystemen zeitversetzt genutzt. Jährlich werden dadurch über 300 Tonnen CO₂ eingespart, was das Klima nachhaltig entlastet.



Die förderfähigen Investitionskosten beliefen sich auf knapp 400.000 Euro. Obwohl Stromspeicher nicht Teil dieser Förderung waren, wurden bei mehr als 40 Prozent der Vorhaben zusätzlich Speichersysteme installiert. Diese Systeme erhöhen den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms erheblich und tragen zur Entlastung der Stromnetze bei.

Bürger als Teil der Energiewende
Landrat Dr. Peter Enders äußerte sich zufrieden: "Die große Nachfrage nach dem Förderangebot zeigt, dass viele Bürger bereit sind, selbst einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Mit den geförderten Balkonkraftwerken wird künftig jedes Jahr eine erhebliche Menge klimafreundlichen Stroms direkt vor Ort erzeugt und genutzt."

Bereits im vergangenen Jahr war ein ähnliches Programm für private Solarspeicher, ebenfalls aus KIPKI-Mitteln finanziert, mit einem Volumen von 260.000 Euro ausgelaufen. Beide Programme haben entscheidende Impulse für den Ausbau der Solarenergie im Kreis Altenkirchen gegeben und die Beteiligung der Bürger an einer nachhaltigen Energieversorgung gestärkt. (PM/Red)


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