Sehr hohe Temperaturen: Für die Toskanische Nacht in Altenkirchen wie gemacht
Von Klaus Köhnen
Die Toskanische Nacht, es war die 22. Auflage, fand am 26. Juni 2026 statt. Wie traditionell üblich war dies der letzte Schultag. Die Veranstaltung, so die ursprüngliche Konzeption, soll Vorfreude auf den Urlaub machen. Der Aktionskreis Altenkirchen hatte unter dem Vorsitz von Thomas Wunder wieder zu Musik und Genuss eingeladen.
Altenkirchen. Zur Toskanischen Nacht waren die Temperaturen in Altenkirchen regelrecht südeuropäisch. Viele Besucher sprachen sogar von "noch nie dagewesen". Bei gemessenen 38,8 Grad Celsius (Optik Gansauer) fiel die Eröffnung durch den Vorsitzenden Thomas Wunder, dem die beiden Bürgermeister, für die Stadt Altenkirchen Ralf Lindenpütz und für die Verbandsgemeinde Fred Jüngerich, zur Seite standen, kurz aus. Alle drei gingen auf die Temperaturen ein und nannten es fast zu viel.
Eröffnung fand wieder auf beiden Plätzen statt
Die Toskanische Nacht stand unter dem Motto "Mehr Musik, mehr Bella Italia und mehr Sommer", so Wunder. Lindenpütz machte deutlich, dass man seit vielen Jahren für "Sommer bete" aber die Temperaturen an diesem Abend es nicht hätten sein müssen. Besonders bedankte sich der Vorsitzende bei den ehrenamtlichen Helfern. Wunder und die Bürgermeister verwiesen auf den Zusammenhalt der Vereine, die in großer Zahl aktiv teilnehmen würden. Wunder bedankte sich besonders bei den Einsatzkräften der Blaulichtfamilie. "Diese Menschen, so Wunder, sorgen für unsere Sicherheit und dies auch bei den derzeit herrschenden Temperaturen" konstatierte Wunder weiter.
Das Modehaus Koch, direkt am Schlossplatz, lud zu einer Modenschau ein, die gut besucht war. Die beiden Plätze der Stadt wurden wieder einmal zu "musikalischen Plätzen" umgestaltet. Denn auch an der unteren Wilhelmstraße gab es neben kulinarischen Genüssen Musik. Wichtig war dem Team um Thomas Wunder, dass viele unterschiedliche Musikrichtungen zu hören waren. Auf der Bühne auf dem Schloßplatz spielten, ebenso wie auf der Bühne auf dem Marktplatz, wechselnde Künstler für die Besucher. Die Fußgängerzone (Wilhelmstraße) belebte sich mit den abnehmenden Temperaturen am Abend. Die "Festmeile" und der Adenauer-Platz waren erfüllt vom Duft der verschiedenen lukullischen Genüsse.
Der Regionalladen "Unikum" hatte seine Türen geöffnet und bot Informationen zu unterschiedlichen Themen. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, sich zum "Abschalten" an den Tischen einzufinden. Auch hier wurde eine breite Palette an Köstlichkeiten angeboten. Für Musik sorgten auch hier wechselnde Künstler. Das Gefühl der italienischen Piazza machte sich immer mehr bemerkbar. Es wurde gelacht und gesungen. Die Weinhandlung "La Picolla" bot Vino und andere Köstlichkeiten an. Viele Gäste verweilten zum Reden und Feiern. (kkö)
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