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Nachricht vom 01.08.2012 - 08:22 Uhr    

Stadthallenmanagerin verlässt Betzdorf

Im Rahmen einer Pressekonferenz teilte Bürgermeister Bernd Brato mit, dass Silke Göldner, die sich als Stadthallenmanagerin einen Namen machte, die Verwaltung zum Monatsende verlässt. Zur Nachfolge gab es noch keine Angaben.

Büroleiter Günter Langenbach (links) und Bürgermeister Bernd Brato verkündeten offiziell den baldigen Abschied Silke Göldners aus Betzdorf. Foto: anna

Betzdorf. Die als aktuelle Veränderungen bei der Stadthalle Betzdorf angekündigten Informationen handelten sich um eine Personalie. Silke Göldner werde die Stadtverwaltung verlassen, sie habe eine neue berufliche Herausforderung in ihrer Heimat angenommen, so berichtete Bürgermeister Bernd Brato im Pressegespräch.
Dies sei außerordentlich schade, so der Verwaltungschef, doch äußerte er auch vollstes Verständnis für die Entscheidung Göldners. Silke Göldner habe in der Vergangenheit viel für Betzdorf geleistet. Die Stadtgespräche seien sehr erfolgreich gewesen und eine Riesenaufgabe. Auch die Modernisierung der Stadthalle und das neue Stadthallen-Konzept hätten im Verantwortungsbereich Göldners gelegen.
Bei der Wiedereröffnung der Stadthalle habe sich Göldners Professionalität erkennen lassen. Die Nachricht vom Ausscheiden seiner Mitarbeiterin, die den Fachbereich „Zentrale Dienste“ leitete, erhielt Brato bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub. Bezüglich der Nachfolge von Silke Göldner befinde man sich derzeit noch in der Findungsphase, berichtete der Bürgermeister. Fest stehe aber auf alle Fälle, dass die Stelle neu besetzt werden müsse. Man wolle sich aber Zeit und Ruhe gönnen, die richtige Person zu finden. Das Aufgabengebiet sei sehr vielfältig und stelle hohe Anforderungen. Übergangsweise werde die Arbeit erst einmal durch häusliche Kräfte abgedeckt. Brato betonte nochmals, wie sehr er das Ausscheiden von Silke Göldner bedauere.

Die gebürtige Bonnerin wird zum 1. September 2012 bei der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Bonn-Rhein-Sieg in Siegburg ihre neue Arbeit aufnehmen. In Betzdorf war sie seit 2008 tätig, aus einer anfänglichen Aushilfsstelle war für sie hier eine Festanstellung geworden. Doch wohnt sie nach wie vor in Siegburg und trat täglich die Fahrt nach Betzdorf per Bahn an. Schon dies war ein Grund für die Dipl.-Geographin, sich eine heimatnahe Arbeitsstelle zu suchen.

Dennoch geht sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn in den vergangenen Jahren hat sie natürlich viele Leute hier in Betzdorf kennen gelernt. Hatte Kontakte zu den Geschäftsleuten und Vereinsvertretern geknüpft und mit diesen gut zusammen gearbeitet.
Zu ihren herausragenden Arbeiten gehörten die Feierlichkeiten zu 125 Jahre Verbandsgemeinde Betzdorf und der Kreisheimattag. Auch für die nahe Zukunft hat sie schon einiges in die Wege geleitet. Das Programm für die Stadthalle steht fest bis März 2013 und für naheliegende Termine, wie das Barbarafest möchte Göldner noch erste Treffen mit den Teilnehmern organisieren. So kann sie mit Recht behaupten, ein bestelltes Feld zu hinterlassen, wenn sie sich Ende August verabschiedet. (anna)



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