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Pressemitteilung vom 04.07.2026    

Mit dem E-Auto entspannt in den Urlaub: Gute Planung spart Zeit

Urlaubsreisen mit dem E-Auto werden immer beliebter. Dank größerer Reichweiten und eines wachsenden Ladenetzes sind längere Strecken gut machbar. Damit die Fahrt möglichst reibungslos verläuft, empfiehlt der ADAC jedoch eine sorgfältige Vorbereitung.

Symbolbild. (KI-generiert)

Region. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, mit dem E-Auto in den Urlaub zu fahren. Die Reichweiten moderner Fahrzeuge steigen kontinuierlich und auch die Ladeinfrastruktur wird stetig ausgebaut. Dennoch gibt es je nach Region deutliche Unterschiede bei der Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten. Eine gute Planung der Route hilft dabei, Wartezeiten zu vermeiden und die Reise entspannter zu gestalten.

Nach Angaben des ADAC Mittelrhein ist eine vorausschauende Vorbereitung entscheidend für eine stressfreie Urlaubsfahrt. Werden Ladehalte frühzeitig eingeplant, ausreichend Reserven berücksichtigt und Pausen sinnvoll genutzt, lässt sich die Reise komfortabel gestalten.

Wichtige Tipps für die Urlaubsfahrt
Der ADAC empfiehlt Reisenden, vor Fahrtantritt nicht nur die Verkehrslage, sondern auch geeignete Ladepunkte entlang der Strecke zu prüfen. Besonders Schnellladesäulen können Zeit sparen, da die Batterie bis zu einem Ladestand von 80 Prozent deutlich schneller geladen wird. Danach reduziert sich die Ladeleistung und der Ladevorgang dauert länger.

Für jede Etappe sollte eine Restreichweite von etwa 10 bis 20 Prozent eingeplant werden. Dadurch bleibt genügend Spielraum, falls eine Ladesäule belegt oder außer Betrieb ist. Ebenso kann es sinnvoll sein, gezielt Unterkünfte mit eigener Lademöglichkeit zu buchen, insbesondere in Regionen mit wenigen öffentlichen Ladepunkten.

Auch der Reisezeitpunkt spielt eine Rolle. Wer außerhalb der Hauptreisezeiten unterwegs ist, muss häufig mit kürzeren Wartezeiten an den Ladesäulen rechnen. Da ein Ladevorgang oft zwischen 20 und 45 Minuten dauert, können diese Stopps gleichzeitig für eine Mahlzeit oder eine kurze Pause genutzt werden.



Besonderheiten beim Laden
An Schnellladesäulen sollte außerdem beachtet werden, dass sich zwei gleichzeitig ladende Fahrzeuge die verfügbare Leistung teilen. Zeigt eine Ladesäule beispielsweise 300 kW an, stehen bei gleichzeitiger Nutzung jedem Fahrzeug höchstens 150 kW zur Verfügung.

Vor einer Auslandsreise empfiehlt der ADAC außerdem, die Bezahlmöglichkeiten zu prüfen. Nicht jede Ladekarte oder App funktioniert in jedem Reiseland. Häufig besteht jedoch die Möglichkeit, direkt per Kreditkarte oder Smartphone zu bezahlen.

Ladeinfrastruktur wächst weiter
Deutschland verfügt inzwischen über eine große Zahl öffentlicher Ladepunkte, insbesondere entlang wichtiger Reiserouten. Noch dichter ist das Ladenetz unter anderem in den Niederlanden, Norwegen und Schweden. In Teilen Süd- und Osteuropas bestehen dagegen weiterhin Lücken.

Zur Planung empfiehlt der ADAC die Nutzung von Routen- und Kartenangeboten, etwa auf adac.de. Dort lassen sich Ladepunkte entlang der Strecke im Voraus auswählen. Zusätzlich rät der Automobilclub dazu, Ladepunkte vor Fahrtbeginn per App zu überprüfen, ausreichend Reserven einzuplanen, Unterkünfte mit Lademöglichkeiten zu bevorzugen und Ladepausen bewusst in den Reiseablauf einzubinden. So können auch längere Urlaubsfahrten mit dem E-Auto entspannt gelingen. (PM/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Auto & Verkehr   Verbrauchertipps  
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