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Nachricht vom 01.08.2012    

"Schockanrufer" schlugen wieder zu

Seit Monaten warnt die Polizei vor den sogenannten "Schockanrufern" die Notlagen vortäuschen und Geld erpressen und auch meistens sofort abholen. Immer wieder fallen Menschen, vor allem Spätaussiedler, auf diese perfide Masche herein, wie jetzt in Altenkirchen. Eine vierstellige Summe wurde erbeutet, eine
Täterbeschreibung des Geldabholers liegt vor.

Kreis Altenkirchen. Erneut gab es mehrere Fälle von sogenannten Schockanrufen im Kreis Altenkirchen. Die Kriminalpolizei warnt dringend davor an unbekannte Anrufer Gelder zu zahlen, damit angeblich in einer Notlage befindlichen Angehörigen geholfen werden kann. Man sollte bei solchen Anrufen ruhig bleiben, die eventuell am Telefon angezeigte Rufnummer notieren, Angehörige kontaktieren und die Sachlage besprechen. Zeitnah sollte man die Polizei benachrichtigen.

Nach einem Vorfall am 16. Juli in der Verbandsgemeinde Kirchen (der AK-Kurier berichtete) kam es nun am Sonntag, dem 29. Juli in den Mittagsstunden zu vier gleichgelagerten Vorfällen in der Verbandsgemeinde Altenkirchen.

In allen Fällen wurde den älteren Mitbürgern, ausschließlich Spätübersiedler, von fließend russisch sprechenden Anruferinnen und Anrufer, die sich teilweise als Anwälte ausgaben, mitgeteilt, dass ein Familienmitglied nach einem Unfallgeschehen in einer Notlage sei und dringend eine größere Geldsumme benötige. In einem Fall ging die Geschädigte darauf ein und erklärte eine größere Geldsumme zu Hause zu haben. Sie wurde in einem Telefonat bis zu zehn Minuten verwickelt bis ein Geldabholer kam und sie diesem eine vierstellige Summe Bargeld übergeben hat.




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30 bis 35 Jahre alt, schlank, ungepflegte Erscheinung, rot–blonder Kurzhaarschnitt, 170 – 175 cm groß, Dreitagebart, ausgeprägte Nase, Blue Jeans, großkariertes Langarmhemd.

Die Kriminalinspektion Betzdorf fragt, wer eine solche Person im Stadtgebiet und in den Wohngebieten in Altenkirchen am Sonntag gesehen hat und möglicherweise diese Person mit einem Fahrzeug in Verbindung bringen kann. Hinweise an das Fachkommissariat K 4 bei der Kriminalinspektion Betzdorf, Telefon: 02741/926-0 oder an alle anderen Polizeidienststellen.


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